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Public Domain Calculators

Public Domain Calculators from Open Knowledge Foundation on Vimeo.

Mit der Hilfe eines Public Domain Calculators lässt sich die unterschiedlich lange Schutzdauer von urheberrechtlich geschütztem Material berechnen. Was nämlich einfach tönt, ist, vor allem in einem multinationalen Kontext, nicht immer ganz trivial. Ein Film der Open Knowledge Foundation zeigt sehr anschaulich, um was es bei diesem Projekt geht. Der Film ist im Rahmen des EU-Projektes COMMUNIA entstanden.

re:publica XI

Ja, es stimmt, die re:publica hat schon gestern begonnen und wir haben bisher geschwiegen. Das kam so: Als einer der wenigen Teilnehmer marschierte ich gestern voll analog nur mit Notizblock und Schreibstift zum Friedrichstadtpalast in Berlin. Dachte, das ist stressfreier. Dachte, ich kann ja dann am Abend im Hotel etwas schreiben. Das mit dem stressfrei war zwar richtig, nur im Hotel hat es dann nicht geklappt, weil eine Netzwerkstörung vorlag.
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«Deins, meins, unseres. Kulturen des Urheberrechts»

Am netzpolitischen Kongress «Gesellschaft digital gestalten» von Bündnis90/Die Grünen in Berlin hielt am letzten Freitag Prof. Dr. Reto Hilty vom Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum einen Vortrag mit dem Titel «Deins, meins, unseres. Kulturen des Urheberrechts», der im Netz (wir waren ja nicht dabei, sondern am eigenen Workshop) bereits viel Lob geerntet hat. Da Hilty einige der auch für die wissenschaftliche Wissensproduktion wesentlichen Fragen pointiert zur Sprache bringt, verweisen wir an dieser Stelle auf die schriftliche Kurzfassung des Vortrages.

Lauwarme Semmel in der Neuen Zürcher Zeitung

Auf der heutigen Medienseite hat der ostschweizer Verleger Norbert Neininger einige alte Semmelchen aufgewärmt. Das liest sich dann als Einstieg so: «Genau erinnert sich keiner mehr, wann und warum das Internet zum rechtsfreien Raum wurde. Es mag mit der Vervielfältigung von Computerprogrammen und den Musiktauschbörsen begonnen haben oder mit den ersten Manuskripten von noch nicht publizierten Büchern, welche die elektronische Runde machten und gratis gelesen werden konnten.»

Also, lieber Herr Neininger, das Märchen mit dem Internet als einem «rechtsfreien Raum» könnten Sie sich sparen. Das Internet ist so wenig rechtsfrei wie alle anderen Bereiche der Medienwelt. Dass gewisse rechtliche Normen sich so, wie sie heute festgeschrieben sind, nicht einfach so «im Internet» durchsetzen lassen, ist ein anderes Problem.
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Google Books – ohne Ende?

Wir machen das mal ganz bequem und verlinken hier ohne weiteren Kommentar auf Meldungen, die sich zur Einigung von Google mit der US-amerikanischen Autor/innen-Vereinigung und der damit möglichen digitalen Erschliessung von Millionen von Büchern für eine Summe von 125 Millionen äussern. Das gilt vorerst nur für den US-Markt, aber Google dürfte mit dem Modell wohl auch in Europa hausieren gehen. Wer bezahlt, kann die Bücher in Volltext einsehen; Bildungseinrichtungen können den Zugang zu Google Books (bzw. zur Vollansicht) abonnieren. 

Gedruckte Wikipedia verletzt Urheberrecht

Der Bertelsmann-Verlag hat soeben eine gedruckte Version von Wikipedia auf den Markt gebracht mit einem Auszug aus der Online-Enzyklopädie:

Das Wikipedia-Lexikon präsentiert die am häufigsten gesuchten Stichwörter der Online-Wikipedia im handlichen Buchformat. Es ist somit das ideale Nachschlagewerk für alle buchaffinen Leser, die auch offline die Inhalte des großen Online-Portals nutzen möchten und sich für die aktuelle Zeitgeschichte interessieren.

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Open Access an der Harvad University

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Die Harvard University macht es vor: Wie heise berichtet, hat die geisteswissenschaftliche Fakultät beschlossen, dass ihre Wissenschaftler ihre Arbeiten frei verfügbar machen können. Die Autoren behalten aber das Copyright an ihren Werken.

Aktive Forschungsverhinderung in Deutschland

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Wir berichteten bereits vor einiger Zeit über den fulminanten Schildbürgerstreich deutscher Politiker und Richter, das Urheberrecht derart abstrus zu formulieren, dass Errungenschaften des digitalen Zeitalters gleich wieder gespült werden müssen. In einigen Jahrzehnten werden Wirtschaftshistoriker vermutlich die deutsche Urheberrechtspolitik als Beispiel ignoranter Anti-Standort-Förderung in den Schulbüchern behandeln (wenn es dann noch Bücher geben sollte).

Bis dahin – und konkret vor allem ab 1. Januar 2008, wenn die neuen Paragraphen greifen werden und Subito wieder analogen Rückbau betreiben wird – gilt es, sich nach valablen Alternativen umzusehen. Auf Inetbib wurde freundlicherweise das Thema heute lanciert und zum Beispiel darauf hingewiesen, dass die British Library ja wohl nicht unglücklich über die deutsche Entwicklung sein dürfte.

Wikipediatag 2007 (2)

Wie Kollege Haber schon im Weblog (und anderswo… NEID!) berichtet hat, ist Wikipedia aus Anlass des Wikipedia-Tages in Bern (wieder einmal) zu einem Thema der Medien geworden. Was ich je länger je interessanter finde: zwar reden die meisten über Fragen der Qualität der Einträge oder der Nutzung von Wikipedia. Viele konkrete Anwendungen haben weitaus mehr mit Geschichte zu tun, als man zunächst annehmen würde.

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EOD – Ebooks On Demand

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Mit EOD startet ein neuer (natürlich kostenpflichtiger) Dokumentenlieferdienst für historische Bücher, die auf Bestellung digitalisiert werden. Bestellt werden können urheberrechtsfreie Publikationen, zur Zeit sind 13 Bibliotheken aus acht europäischen Ländern beteiligt, einige darunter aus Deutschland und Österreich. Nicht dabei ist die Schweiz. Die Bücher werden als PDF verschickt, die Bezahlung erfolgt online. Die Grundgebühr beträgt 5 Euro plus 50 Cents pro Scan. Billig ist das also nicht, über die Qualität der Digitalisate können wir noch nichts sagen, weil wir den Dienst noch nicht ausprobiert haben. Hier übrigens noch ein gut gemachter, reisserischer Clip, der aber von der offiziellen EOD-Website offenbar gar nicht verlinkt ist.

 

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