Das wars knol

Gestern tickerte es durch den digitalen Äther: Knol, einst als ambitiöses Google-Projekt einer “besseren” Wikipedia gestartet (wir erinnern uns), wird in der vorliegenden Form Geschichte. (weiterlesen …)
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Gestern tickerte es durch den digitalen Äther: Knol, einst als ambitiöses Google-Projekt einer “besseren” Wikipedia gestartet (wir erinnern uns), wird in der vorliegenden Form Geschichte. (weiterlesen …)

Und wer sichert diesen Dienst für die Nachwelt? Die Ideen? Die Konzepte?

Das ist nur der oberste Teil einer wunderbaren Illustration zum Thema Spam. Das ganze Bild gibt es drüben bei seo.com!

Im boomenden Bereich der «Data Driven History» sind in den letzten Monaten mehrere Suchsysteme vorgestellt worden, die mit N-Grammen, einem speziellen computerlinguistischen Verfahren, arbeiten. Das bekannteste einschlägige Tool dürfte der «Books Ngram Viewer» von Google sein. Das UK Web Archive hat kürzlich ebenfalls einen spezialisierten Viewer vorgestellt, der ähnliche Suchabfragen ermöglicht.
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Unser oberster Datenschützer Hanspeter Thür hat ja vor einigen Tagen einen «Sieg» errungen, als er qua Bundesgerichtsbeschluss Google dazu zwang, bei StreetView derart kräftig nachzubessern, dass Google durchaus die Waffen strecken könnte. Zum «Kampf David gegen Goliath» wurde Thürs datenschützerischer Irrlauf in der Presse gar hochstilisiert.
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Neulich beim Surfen: Nach einigen Sekunden auf der Seite von Internet World Business teilt sich das Google-Werbefenster auf der rechten Bildschirmseite und wandert in bunten Farben über meinen Bildschirm. Immer neue Legostein-artige Elemente pflastern den Schirm zu und machen ein Lesen unmöglich. Wegklicken geht zwar (wenn man den kaum sichtbaren Stoppknopf endlich gefunden hat), aber wenn man aus Versehen wieder mit der Maus über die Google-Werbefläche fährt, geht der Schmarrn von Neuem los.
Wahrscheinlich kriegt Internet World Business für diesen Unsinn ziemlich viel Geld. Bei mir jedenfalls ist diese Adresse auf der Sperrliste gelandet.

Bevor Kollega Hodel wieder einen seiner berüchtigten Erstaprilscherze hier ablässt, hier noch eine seriöse Meldung, die ich heute aus der News-Flut gefischt habe und die mich etwas nachdenklich gestimmt hat: Verschiedenen Berichten zu Folge führt Google eine neue Funktion ein, welche es den Nutzer/innen ermöglicht, Anzeigen und später auch Treffer zu «liken». So wie bei Facebook auch.
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Uns erreicht eine überraschende Meldung aus den Vereinigten Staaten. Richter Danny Chin im Bundesstaat New York hat den Vergleich zwischen Google und Verlegern für ungültig erklärt. Diese sah vor, dass Google alle Bücher auf Vorrat einscannen konnte. Wer sich dadurch in seinen / ihren Urheberrechten beschnitten fühlte, musste explizit darauf hinweisen, dass seine Daten gelöscht, bzw. unzugänglich gemacht wurden. Richter Chin fand, das ginge zu weit und hat die Parteien zur Überarbeitung des Abkommens geschickt. Google ist “enttäuscht”. Das können wir uns denken!
Mitteilung bei Heise.
Passend zum kürzlich an dieser Stelle erfolgte Hinweis von Kollega Haber zum zahlenbasierten Charakter digitaler Geschichte hat Mills Kelly in seinem Blog an drei einfachen Beispielen erläutert, wie er die neue Funktion Ngram Viewer aus den Google Labs in seinen Einführungskursen zu verwenden beabsichtigt. (weiterlesen …)

«Please allow 30 days for search results» – Priceless. (via Adresscomptoir)