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Das Ego-Museum

Wozu man Facebook-Daten doch nicht alles gebrauchen kann. Wie wäre es mit einer kleinen Ausstellung mit den eigenen Freunden, den Texten, die man so schreibt, den vielen bunten Bildchen und so. Intel bietet mit Museum of Me einen faszinierenden Dienst an, bei dem aus den eigenen Facebook-Daten eine virtuelle Ausstellung gerechnet wird. Sieht absolut genial aus.
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Und was, wenn das Imperium zurück schlägt?

Unser oberster Datenschützer Hanspeter Thür hat ja vor einigen Tagen einen «Sieg» errungen, als er qua Bundesgerichtsbeschluss Google dazu zwang, bei StreetView derart kräftig nachzubessern, dass Google durchaus die Waffen strecken könnte. Zum «Kampf David gegen Goliath» wurde Thürs datenschützerischer Irrlauf in der Presse gar hochstilisiert.
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Google goes Facebook?

Bevor Kollega Hodel wieder einen seiner berüchtigten Erstaprilscherze hier ablässt, hier noch eine seriöse Meldung, die ich heute aus der News-Flut gefischt habe und die mich etwas nachdenklich gestimmt hat: Verschiedenen Berichten zu Folge führt Google eine neue Funktion ein, welche es den Nutzer/innen ermöglicht, Anzeigen und später auch Treffer zu «liken». So wie bei Facebook auch.
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Ein Schelm …

… der bei der Zeitungslektüre nicht nur an Facebook denkt!

Datenschutz reloaded oder: Die grosse Naivität in Sachen Google und Facebook

Über 20 Jahre ist es her, dass in Deutschland, der Schweiz und in vielen anderen europäischen Ländern das Thema «Datenschutz» auf der politischen Agenda einen festen Platz hatte. Ausgelöst durch die für 1981 geplante Volkszählung in Deutschland, die rasante Verbreitung des Personal Computers und die zunehmende Vernetzung der Computer formierte sich damals Widerstand gegen die unkontrollierte Sammlung und Auswertung von digital generierten personenbezogenen Daten. Es war die Gründungszeit der Datenschutzstellen. Der erste Bericht des Berner Datenschutzbeauftragten, den ich in meiner Ablage gefunden habe, datiert aus dem Jahre 1989.
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Auch das noch (II): Der zweite Weltkrieg auf Facebook

Passend zum Start der ersten Facebook-Präsenz eines historischen Instituts im deutschsprachigen Raum hier der Hinweis auf einen (selbstverständlich anonymen) Versuch, die komplexe Handlung des Zweiten Weltkrieges in der Newsfeed-Darstellung von Facebook abzuhandeln. Und auch hier sei die Frage an die geschätzte Leserschaft gestellt: Geht das? Darf man das? Bringt das was (medienhistorisch, geschichtsdidaktisch, kulturwissenschaftlich)?
Nebst den parodistisch anmutenden Versuchen, mit facebook-typischen Ausdrücke die Ereignisse wiederzugeben, fällt vor allem auf, dass die Darstellung (wenn man das so bezeichnen will) sich ausschliesslich auf das Kriegsgeschehen beschränkt und beispielsweise den Holocaust komplett ausblendet. Soweit geht die Lust an der Parodie dann doch nicht.

via Kliosurft

Auch das noch: Historische Seminare auf Facebook

400 Millionen Menschen können sich nicht täuschen! Wenn alle eine Facebook-Seite haben, dann müssen auch die Historischen Seminar auf Facebook. Das zumindest haben sich die Macher der Facebook-Seite «Historisches Seminar LUH» gedacht. Und was haben sich sonst noch gedacht? Haben sie darüber nachgedacht, was sie mit dieser Seite bezwecken? Wer dort mit wem worüber diskutieren soll? Wir wissen es nicht, sind gespannt auf den weiteren Verlauf – und bleiben vorerst skeptisch.

Facebook für die Wissenschaft?

netzwerk

Während hierzulande mit einer fast schon bewundernswerten Entschleunigung über neue Tools für die Forschung nachgedacht wird, probieren die Kollegen auf der anderen Seite des Atlantiks einfach mal aus, was mit bestehenden Mitteln gemacht werden könnte. Ein mit 12 Millionen Dollar gefördertes Projekt soll zum Beispiel Facebook (auch) zu einem Wissenschaftsnetzwerk ausbauen.
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Digitale Kurzatmigkeit

chaos
Facebook macht (im Gegensatz zu Twitter) klug – aber nur noch “die Alten” nutzen es, denn immer mehr User haben entweder keine Lust mehr auf Facebook, weil sie es uncool finden (oder weil sie zu dumm sind und daher zu Twitter abwandern), oder sie dürfen von Staats wegen gar nicht mehr an der social community Plattform mittun, die nun den Russen gehört (was aber nicht der Grund für die staatlichen Einschränkungen ist). (weiterlesen …)

Wikipedia und wie die Welt vor die Hunde geht

agora

Starker Tobak für die Wikipedianerinnen und Wikipedianer: Auf der Liste der weltweit am häufigsten aufgerufenen Websites wurde Wikipedia kürzlich ausgerechnet von Facebook überholt und rutschte auf Platz 5 ab.

Nach Angaben von Erick Schonfeld auf TechCrunch sieht die aktuelle Liste (Stand Juni 2009) folgendermassen aus; gezählt wuden eindeutige Besucher, sog. «unique visitors»:

1. Google Sites: 844 million
2. Microsoft Sites: 691 million
3. Yahoo! Sites: 581 million
4. Facebook: 340 million
5. Wikimedia Foundation sites: 303 million
6. AOL: 280 million
7. eBay: 233 million
8. CBS Interactive: 186 million
9. Amazon: 183 million
10. Ask Network: 174 million
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