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Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz

Das schwezerische Bundesamt für Kultur hat imZusammenhang mit der Ratifikation des UNESCO-Übereinkommens zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes eine Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz erstellt und veröffentlicht. Sie enthält «bedeutende Formen des immateriellen Kulturerbes, die von Fachleuten und Vertretern der kantonalen Kulturstellen unter der Leitung des Bundesamtes für Kultur ausgewählt wurden.»
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Ein Name, den man sich merken sollte: J++

Nein, J++ hat nichts mit der Programmiersprache C++ zu tun, sondern ist der Name eines Startup dreier junger Journalisten, die, noch keine 25 Jahre alt, bereits zu den Grössen des florierenden Spezialbereichs Data Journalism gehören. Data Journalism hat in den letzten Monaten einige Highlights erlebt, als mit Wikileaks grosse Mengen von aktuellen Daten aufbereitet und analysiert werden konnte.
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«Historiker müssen aber keine Informatiker sein»

Ohne weitere Worte.

Ein weiteres N-Gramm-Tool im Netz

Im boomenden Bereich der «Data Driven History» sind in den letzten Monaten mehrere Suchsysteme vorgestellt worden, die mit N-Grammen, einem speziellen computerlinguistischen Verfahren, arbeiten. Das bekannteste einschlägige Tool dürfte der «Books Ngram Viewer» von Google sein. Das UK Web Archive hat kürzlich ebenfalls einen spezialisierten Viewer vorgestellt, der ähnliche Suchabfragen ermöglicht.
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Twittern für die F.A.Z.

Stell Dir vor, Du twitterst unbekümmert (um nicht zu sagen etwas polemisch) an einer Tagung mit, sagen wir, sechzig Leuten. Und ein paar Tage später zitiert die F.A.Z. aus einem Deiner etwas vorlauten Tweets. So geschehen im Nachgang zur Tagung «Dans la toile des médias sociaux / Im Netz der sozialen Medien» Ende Juni in Paris. Soll noch einer sagen, twittern sei irrelevant für die Wissenschaft (wie ich das selbst anfangs etwas vorwitzig gesagt habe – Asche über mein Haupt).

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Call for Comments: «Data Driven History: Writing History by the Numbers?»

In the context of the amazing project «Writing History in the Digital Age», a born-digital, open-review volume edited by Jack Dougherty and Kristen Nawrotzki, I submitted a proposition and would like to invite you all to comment my abstract:
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«Dans la toile des médias sociaux» | «Im Netz der sozialen Medien»

Morgen beginnt im Deutschen Historischen Institut Paris das zweitägige Kolloquium «Im Netz der sozialen Medien»: «Das Kolloquium beleuchtet in einer internationalen Perspektive die neuen sozialen Medien und die daraus resultierenden Netzwerke in ihrer Bedeutung für die Geisteswissenschaften. Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei die Frage, wie sich die sozialen Medien auf unsere gegenwärtige Wissenschaftskultur auswirken. Eröffnet wird das Kolloquium durch Geert Lovink mit einem Vortrag zum Thema ‘Kulturpolitik der Sozialen Medien – von der Kritik zu Alternativen’» Das ausführliche Programm gibt es hier, den dazugehörigen Blog hier.

«App», «Belieber», «Culturomics» etc.

Wissen Sie was ein «Belieber» ist? Das Wort ist ein Zusammenzug [believer + Bieber] und bezeichnet, zumindest in den USA, einen «ardent admirer of the pop singer Justin Bieber». Zum ersten Mal soll der Begriff am 19. August 2009 auf – wo denn sonst? – Facebook aufgetaucht sein.
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Mgram statt Ngram: Digitale Musikdaten visualisieren

Wer sagt denn, dass Digital Humanities immer nur mit Texten und Karten arbeiten müssen? Wie wäre es einmal mit Musik? Der Music Ngram Viewer wertet die digitalisierten Musikbestände der Petrucci Music Library aus und stellt sie ähnlich wie der Ngram Viewer von Google auf einer Zeitachse dar.

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Daten, Daten, Daten – überall sind Daten!

Wir hatten ja unter dem Stichwort Data Driven History ja bereits mehrfach auf die wachsende Bedeutung von Daten auch für die Historische Forschung hingewiesen und unter anderem auch die Möglichkeiten und Grenzen des Google-Projektes Ngram diskutiert.

Nun steht bei JSTOR unter dem Titel Data for Research (DFR) ein neues, speziell auf geisteswissenschaftliche Analysen zugeschnittenes Tool zur Verfügung. Das Prinzip von DFR ist das gleiche wie von Google Ngram, indem grosse Textcorpora nach verschiedenen Häufigkeiten und Wortmustern durchsucht und graphisch dargestellt werden können. Anders als Ngram verwendet aber JSTOR einen klar umrissenen Textcorpus, nämlich die eigenen rund sechs Millionen Volltexte von wissenschaftlichen Aufsätzen, die in den eigenen Kollektionen enthalten sind. Anders als bei Google sind diese Texte sehr präzise metadatiert und erlauben deshalb wesentlich präzisere Abfragen.
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