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Dominik Landwehr über «Swiss made für Kulturtäter»

Unser Kollege Dominik Landwehr hat in der NZZ einen wunderschönen Artikel über erfolgreiche Medienerfindungen aus der Schweiz geschrieben. Eidophor, Bolex, Thorens, Revox – alles Namen, die heute kaum noch bekannt sind, die aber Mediengeschichte geschrieben haben. Ein Text übrigens, der sich wie das Exposé eines geplanten Forschungsprojektes liest. Wir hoffen, dass diese Geschichten tatsächlich bald erforscht werden, denn die Zeit drängt. Die letzten Zeitzeugen, die in diesen Firmen gearbeitet haben, werden im Laufe der Jahre nicht mehr.

Computer-Nostalgie


Am 14. Oktober 1974 (so sagt Wikipedia) wurde in Eching bei München der erste IKEA-Laden in Deutschland eröffnet und – weitaus interessanter – unterhielt sich eine gewisse Nancy am Mansfield State College mit einem Univac 70/3 Computer (so zeigt BoingBoing). Nun, fast 36 Jahre später, ist der Ausdruck dieses Mensch-Maschine-Zwiegespräch aus einer Schublade oder einer Kartonschachtel wieder ans Tageslicht und (via Scanner und Breitband-Uplink) auf das (damals schon in Kinderschuhen erste Gehversuche vollbringende) Internet gelangt – und löst mit seiner Mischung aus aufgesetztem Jahrmarktsgeschrei (“HOW ABOUT THAT!!”) und unfreiwilliger Computerkomik (“LINE ERROR, RETRANSMITTING”) bei ungezählten Leser/innen heftige Computer-Nostalgie-Schübe aus, zum Beispiel: (weiterlesen…)

«Intelligent Digitizer for $ 795.00»

Da Klaus Graf netterweise auf eine Liste mit von Google Books digitalisierten Zeitschriften hinwies, begannen wir ein wenig zu suchen.
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Erscheint demnächst: Computergeschichte Schweiz. Eine Bestandesaufnahme

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Computergeschichte lässt sich auf unterschiedliche Arten schreiben. Bekannt und auch bei einem grösseren Publikum sehr beliebt ist die Variante, Computergeschichte als eine Geschichte technischer Geräte darzustellen und die Entwicklung von den Vorläufern moderner Rechenmaschinen bis heute als eine mehr oder weniger lineare Entwicklungs- und Erfolgsgeschichte zu präsentieren.
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25 Jahre c’t – Wir gratulieren!

Hat zwar nicht unmittelbar mit Geschichtswissenschaften zu tun – aber die Würdigung einer unserer Lieblings-Zeitschriften soll hier auch seinen Platz finden. Bei Heise findet man zum 25-Jahre Jubiläum der Computer-Zeitschrift c’t eine nette Zusammenstellung interner und externer Stimmen (wozu beispielsweise auch der Beitrag der Süddeutschen mit dem sinnigen Titel «Löte und schreibe» zu zählen ist) und einen Link zur Erstausgabe aus dem Jahr 1983 – als es noch kein WWW, kein Macintosh, kein Windows, kein Google, kein Wikipedia, kein…. gab.

Das Dualsystem, die Kybernetik und schon wieder mein Logikus

Es war an dieser Stelle bereits einmal die Rede von meinem ersten Computer, einem Logikus-Bausatz der Firma Kosmos. Dieser Bausatz lehrte mich das Dualsystem und veranschaulichte mir die Grundprinzipien des Programmierens (viel weiter bin ich dann allerdings auch nie gekommen …).
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«As Time Goes Byte»

Weitere Bilder aus der Ausstellung «As Time Goes Byte»

«Digital, c’est quand mon réveil sonne le matin. Analogique, c’est quand j’etends le coq chanter dans une ferme voisine.» Diese wunderschöne Definition von «analog» und «digital» hängt in der neu eröffneten Dauerausstellung «As Time Goes Byte» des Museum für Kommunikation in Bern. Die Ausstellung zeichnet sich aus durch eine erstaunliche Leichtigkeit, interessante Objekte und eine sorgfältige Präsentation. Trotz der relativ engen Platzverhältnisse bleibt «Luft», die Lichtführung ist hell und klar, die Farben klar und wirksam. Gezeigt wird die Entwicklung der Computer mit Schwerpunkt Schweiz, methodisch wurde eine mit sozial- und kulturgeschichtlichen Elementen angereicherte Technikgeschichte gewählt. Die Ausstellung ist durchaus kindertauglich, enthält sich doch einige gut aufbereitete interaktive Elemente. Einen Katalog vermisst man, bei genauerem Hinschauen aber wird klar, dass die Ausstellung über weite Teile das immer noch lesenswerte Buch «Loading History. Computergeschichte(n) aus der Schweiz», das Beatrice Tobler und Sandra Sunier 2002 herausgegeben haben. Einziger Wermutstropfen: Eine richtig schlecht organisierte Kasse, bei der man (zumindest heute Sonntag) ewigs anstehen musste.