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Einträge von Peter Haber

Das Idiotikon geht demnächst online

Das Schweizerische Idiotikon dokumentiert die deutsche Sprache in der Schweiz vom Spätmittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Mit bisher 15 abgeschlossenen Bänden und dem zu zwei Dritteln gedruckten 16. Band, die zusammen rund 150 000 Stichwörter enthalten, ist es das grösste Regionalwörterbuch des Deutschen. Am 16. September wird die Online-Version des Wörterbuches frei im Netz zugänglich sein. Mehr dazu hier.

Die googlesichere Weste

Quelle: Michaela von Aichberger

Reise nach Digitalien – und zurück. Ein historiographischer Betriebsausflug

Am 2. November 2010 um 17 Uhr (c.t.) in der Aula der Museen an der Augustinergasse.

Twifficency von 47 Prozent – da bin ich aber beruhigt!

Wer «es» auch wissen will: hier klicken! Ach so, Twifficency heisst: «In a nut shell, Twifficiency calculates your twitter efficiency based upon your twitter activity. This includes how many people you follow, how many people follow you, how often you tweet and how many tweets you read.»

Das Historische Lexikon der Schweiz und das Web

Wieso eigentlich, liebe HLS-Redaktion, finde ich auf Eurer Website keinen Hinweis darauf, dass es ein Plugin für Firefox gibt, mit dem man direkt in Euren schönen Beständen suchen kann? Erst in unseren Kommentarspalten (merci, Nicolas!) wurde mir klar, dass das, was ich in einem Interview mit der Berner Zeitung vorgeschlagen hatte, schon längst existiert.

Wieso, liebe HLS-Redaktion, hat offenbar noch niemand auf den sehr interessanten Vorschlag von Andreas Praefcke reagiert, die biographischen Artikel des HLS mit der PND mittels BEACON zu «matchen»?

Lauwarme Semmel in der Neuen Zürcher Zeitung

Auf der heutigen Medienseite hat der ostschweizer Verleger Norbert Neininger einige alte Semmelchen aufgewärmt. Das liest sich dann als Einstieg so: «Genau erinnert sich keiner mehr, wann und warum das Internet zum rechtsfreien Raum wurde. Es mag mit der Vervielfältigung von Computerprogrammen und den Musiktauschbörsen begonnen haben oder mit den ersten Manuskripten von noch nicht publizierten Büchern, welche die elektronische Runde machten und gratis gelesen werden konnten.»

Also, lieber Herr Neininger, das Märchen mit dem Internet als einem «rechtsfreien Raum» könnten Sie sich sparen. Das Internet ist so wenig rechtsfrei wie alle anderen Bereiche der Medienwelt. Dass gewisse rechtliche Normen sich so, wie sie heute festgeschrieben sind, nicht einfach so «im Internet» durchsetzen lassen, ist ein anderes Problem.
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Zwitschernde Mediävisten

Wie es sich anhört, wenn rund 60 vor allem englischsprachige Mediävisten zwitschern, kann man auf dem Portal medievalists.net erfahren (via Zeittaucher).

Dominik Landwehr über «Swiss made für Kulturtäter»

Unser Kollege Dominik Landwehr hat in der NZZ einen wunderschönen Artikel über erfolgreiche Medienerfindungen aus der Schweiz geschrieben. Eidophor, Bolex, Thorens, Revox – alles Namen, die heute kaum noch bekannt sind, die aber Mediengeschichte geschrieben haben. Ein Text übrigens, der sich wie das Exposé eines geplanten Forschungsprojektes liest. Wir hoffen, dass diese Geschichten tatsächlich bald erforscht werden, denn die Zeit drängt. Die letzten Zeitzeugen, die in diesen Firmen gearbeitet haben, werden im Laufe der Jahre nicht mehr.

48. Analoger Deutscher Historikertag in Berlin Ende September

Ende Spetember ist es wieder so weit: der Kongress tanzt. Die 48. Ausgabe des Deutschen Historikertages findet heuer in Berlin statt und verspricht wieder viel Rummel und Nabelschau. Das Thema «digitale Geschichtswissenschaft» ist gleich mehrfach präsent im diesjährigen Programm, wenn auch zumindest etwas versteckt.

So wird in der Sektion «Im Grenzbereich zwischen Quellenproduzenten, Archiven und historischer Forschung: Heutige Anforderungen an eine archivalische Quellenkunde» Prof. Dr. Rainer Hering über «Digitale Quellen und historische Forschung» berichten (1. Oktober 2010 zwischen 15.15 und 18 Uhr im HS 1.205).
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Zur Chronologie der Geschichte und ihrer Vermittlung

Daniel Eisenmanger hat meinen polemischen Einwurf von gestern verdankenswerterweise ausführlich kommentiert. Er schreibt, wenn ich das ganz kurz zusammenfassen darf, dass es u. a. sinnvoll sei, einen chronologisch orientierten Geschichtsunterricht zu durchbrechen, gerade weil die Schülerinnen und Schüler von einer chronologischen Darstellung überfordert seien.

Als Beispiel nennt er die attische Demokratie, die im herkömmlichen Lehrplan im 7. Schuljahr thematisiert wird und wohl eher zwei Jahre später behandelt werden sollte, denn in «diesem Alter ist politische Teilhabe den Schülern wesentlich näher, weil eine gewisse Reife und ein Interesse an gesellschaftspolitischen Zusammenhängen wächst.»
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