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	<title>Kommentare zu: Digital Secondos &#8211; Reloaded</title>
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	<description>Weblog zu Geschichte und Digitalen Medien</description>
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		<title>Von: weblog.histnet.ch &#187; Blog Archive &#187; Rückwärtsgezwitscher</title>
		<link>http://weblog.histnet.ch/archives/977/comment-page-1#comment-56793</link>
		<dc:creator>weblog.histnet.ch &#187; Blog Archive &#187; Rückwärtsgezwitscher</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 20:57:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] aber zum Zwitschern fehlt mir die Fähigkeit, in 140 Zeichen zu schreiben, was ich will. Als Digital Immigrant neige ich halt noch zur epischen Breite der Buchkultur, zur ausführlichen Argumentation, zur [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] aber zum Zwitschern fehlt mir die Fähigkeit, in 140 Zeichen zu schreiben, was ich will. Als Digital Immigrant neige ich halt noch zur epischen Breite der Buchkultur, zur ausführlichen Argumentation, zur [...]</p>
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		<title>Von: Lessons from the Classroom &#171; Clio and Me</title>
		<link>http://weblog.histnet.ch/archives/977/comment-page-1#comment-56094</link>
		<dc:creator>Lessons from the Classroom &#171; Clio and Me</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 17:25:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] specific ways. (If you can read German, see Jan Hodel&#8217;s comments on this issue here and here.) I did not have much time for technical details in class, so I had a lot of one-on-one student [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] specific ways. (If you can read German, see Jan Hodel&#8217;s comments on this issue here and here.) I did not have much time for technical details in class, so I had a lot of one-on-one student [...]</p>
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		<title>Von: Mark Stoneman</title>
		<link>http://weblog.histnet.ch/archives/977/comment-page-1#comment-55879</link>
		<dc:creator>Mark Stoneman</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2008 02:58:38 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin noch am Ueberlegen, was meine Erfahrungen mit einem Kurs-Wiki (ueber Wikispaces) sowie einer Wikipedia-Aufgabe in diesem Semester bedeuten. Eins ist mir klar. Jans Schlußfolgerungen stimmen mit meinen Eindruecken in den USA ueberein. Die gleichen Studenten, die vieles per Internet machen, haben wenig Ahnung, wie man neue Medien fuer wissenschaftliche Zwecke benutzt. Irgendwann muss wohl mehr in den Kursen dran, obwohl wir auch noch die alten Aufgaben erfuellen muessen. Aber auch mit ganz einfachen Webseiten gibt es Problemen. Die alten kritischen Lesemethoden gilten immer noch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin noch am Ueberlegen, was meine Erfahrungen mit einem Kurs-Wiki (ueber Wikispaces) sowie einer Wikipedia-Aufgabe in diesem Semester bedeuten. Eins ist mir klar. Jans Schlußfolgerungen stimmen mit meinen Eindruecken in den USA ueberein. Die gleichen Studenten, die vieles per Internet machen, haben wenig Ahnung, wie man neue Medien fuer wissenschaftliche Zwecke benutzt. Irgendwann muss wohl mehr in den Kursen dran, obwohl wir auch noch die alten Aufgaben erfuellen muessen. Aber auch mit ganz einfachen Webseiten gibt es Problemen. Die alten kritischen Lesemethoden gilten immer noch.</p>
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		<title>Von: Philipp Nordmeyer</title>
		<link>http://weblog.histnet.ch/archives/977/comment-page-1#comment-55874</link>
		<dc:creator>Philipp Nordmeyer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 09:41:25 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke, man kann besonders im Bezug auf Web 2.0 Angebote, von einer digitalen Welt sprechen. Diese Welt ist virtuell begehbar, erweiterbar und sehr vielfältig. Genau wie Menschen nicht nur durch die reale Welt gehen, um zu Lernen und zu Arbeiten, tun  sie das im Internet auch nicht. Wie Jan Hodel schon gesagt hat, es gibt keine genormte Umgangsart mit dem Internet. Genauso wenig, wie es eine Art sich in einer neuen Stadt zurechtzufinden oder die passende Kleidung zu kaufen.
So sehr man auch damit beschäftigt ist festzustellen, dass das Internet durchaus ein integer Ort ist, so ist es genauso sehr ein Platz der Freizeit. Deswegen muss eben der Umgang damit geschult werden. Wenn man vor der Zeit des Internets einen jugendlichen Studenten mit 100 DM alleine nach Hamburg geschickt hätten, wäre er auch nicht als Historiker wieder gekommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, man kann besonders im Bezug auf Web 2.0 Angebote, von einer digitalen Welt sprechen. Diese Welt ist virtuell begehbar, erweiterbar und sehr vielfältig. Genau wie Menschen nicht nur durch die reale Welt gehen, um zu Lernen und zu Arbeiten, tun  sie das im Internet auch nicht. Wie Jan Hodel schon gesagt hat, es gibt keine genormte Umgangsart mit dem Internet. Genauso wenig, wie es eine Art sich in einer neuen Stadt zurechtzufinden oder die passende Kleidung zu kaufen.<br />
So sehr man auch damit beschäftigt ist festzustellen, dass das Internet durchaus ein integer Ort ist, so ist es genauso sehr ein Platz der Freizeit. Deswegen muss eben der Umgang damit geschult werden. Wenn man vor der Zeit des Internets einen jugendlichen Studenten mit 100 DM alleine nach Hamburg geschickt hätten, wäre er auch nicht als Historiker wieder gekommen.</p>
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		<title>Von: Dorin Popa</title>
		<link>http://weblog.histnet.ch/archives/977/comment-page-1#comment-55873</link>
		<dc:creator>Dorin Popa</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 08:37:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ich muß Jan teilweise zustimmen, wobei man bei aller Netzeuphorie immer zwei Dinge bedenken sollte: Umfragen sind immer mit Vorsicht zu genießen, und ich denke, daß Statistiken, die die Netzaffinität der Jugend propagieren, noch vorsichtiger zu genießen sind, denn im Zweifelsfalle beschönigen viele ihren Umgang mit solchen Medien (klar bin ich oft online) und oft ist auch die Fragestellung zu oberflächlich. 

Beispielsweise hat eins der drei Mädels natürlich Konten bei den Lokalisten und Nachtagenten, nutzt sie aber praktisch nicht. Eine zweite hat auf meine Frage nach ihrer Mailanschrift www.gmx.de geantwortet. Das sind jetzt nur singuläre Ereignisse, aber ich glaube, daß wir Netzaffinen oft zu schnell von uns auf andere schließen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muß Jan teilweise zustimmen, wobei man bei aller Netzeuphorie immer zwei Dinge bedenken sollte: Umfragen sind immer mit Vorsicht zu genießen, und ich denke, daß Statistiken, die die Netzaffinität der Jugend propagieren, noch vorsichtiger zu genießen sind, denn im Zweifelsfalle beschönigen viele ihren Umgang mit solchen Medien (klar bin ich oft online) und oft ist auch die Fragestellung zu oberflächlich. </p>
<p>Beispielsweise hat eins der drei Mädels natürlich Konten bei den Lokalisten und Nachtagenten, nutzt sie aber praktisch nicht. Eine zweite hat auf meine Frage nach ihrer Mailanschrift <a href="http://www.gmx.de" rel="nofollow">http://www.gmx.de</a> geantwortet. Das sind jetzt nur singuläre Ereignisse, aber ich glaube, daß wir Netzaffinen oft zu schnell von uns auf andere schließen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Philipp Nordmeyer</title>
		<link>http://weblog.histnet.ch/archives/977/comment-page-1#comment-55872</link>
		<dc:creator>Philipp Nordmeyer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 06:46:28 +0000</pubDate>
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		<description>Also ich, mit meinen 25 Jahren, würde meine Generation maximal als &quot;electronic natives&quot; bezeichnen. Wobei der Begriff nicht trennscharf genug ist, um ihn wirklich zu verwenden. Damit meine ich, dass wir viel mehr mit elektronischer Technik aufgewachsen, als Generationen davor. Egal ob Handys, PCs oder CD-Player. Wichtig ist, denke ich, nicht nur, ob jemandem die genaue Benutzung bekannt ist, sondern ob der Anblick einer Sache vertraut ist. Um etwas als Teil des täglichen Lebens wahrzunehmen, muss man nicht damit umgehen können.

Wenn ich meinen Studentenjahrgang (2004) mit den aktuellen vergleiche, dann sind die Unterschiede minimal. Zwar nutzen anscheinend mehr Studenten Community Portale, Emails und eBay, aber Historische Online Kompetenz entsteht dadurch nicht. Im Gegenteil: Dadurch dass die Web 2.0 Angebote immer simpler in der Handhabung werden, fehlt oft der Willen sich mit den eher nüchternen und älteren Historikerportalen auseinander zusetzen und das Wissen, um es auch wirklich zu tun. 

Es gibt, leider, wohl noch keine digital natives. Genauso wenig, wie es von Geburt an einen politischen Mensch gibt. Man wird eher hinein geboren und arrangiert sich dann damit. Zwar passt der Begriff &quot;Digital Secondos&quot;, aber jeder Mensch wandert auch selbst noch in diese Welt ein. Ob das nun durch Anleitung der Eltern, des Umfelds oder von sich selbst aus ist. Wobei sich die Frage aufdrängt, ob das überhaupt jemals anders wird. Ich bin zwar der Meinung, dass die Technologie von heute digitales Allgemeingut wird, aber was ist mit der Technik von morgen? Emails sind heute normal, aber was ist Podcasts? Was ist mit den Technologien von Morgen und ab wann ist man &quot;digital nativ&quot;? Wenn jeder den Umgang damit gelernt hat oder wenn jeder es kennt und es ein gewohnter Anblick ist?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich, mit meinen 25 Jahren, würde meine Generation maximal als &#8220;electronic natives&#8221; bezeichnen. Wobei der Begriff nicht trennscharf genug ist, um ihn wirklich zu verwenden. Damit meine ich, dass wir viel mehr mit elektronischer Technik aufgewachsen, als Generationen davor. Egal ob Handys, PCs oder CD-Player. Wichtig ist, denke ich, nicht nur, ob jemandem die genaue Benutzung bekannt ist, sondern ob der Anblick einer Sache vertraut ist. Um etwas als Teil des täglichen Lebens wahrzunehmen, muss man nicht damit umgehen können.</p>
<p>Wenn ich meinen Studentenjahrgang (2004) mit den aktuellen vergleiche, dann sind die Unterschiede minimal. Zwar nutzen anscheinend mehr Studenten Community Portale, Emails und eBay, aber Historische Online Kompetenz entsteht dadurch nicht. Im Gegenteil: Dadurch dass die Web 2.0 Angebote immer simpler in der Handhabung werden, fehlt oft der Willen sich mit den eher nüchternen und älteren Historikerportalen auseinander zusetzen und das Wissen, um es auch wirklich zu tun. </p>
<p>Es gibt, leider, wohl noch keine digital natives. Genauso wenig, wie es von Geburt an einen politischen Mensch gibt. Man wird eher hinein geboren und arrangiert sich dann damit. Zwar passt der Begriff &#8220;Digital Secondos&#8221;, aber jeder Mensch wandert auch selbst noch in diese Welt ein. Ob das nun durch Anleitung der Eltern, des Umfelds oder von sich selbst aus ist. Wobei sich die Frage aufdrängt, ob das überhaupt jemals anders wird. Ich bin zwar der Meinung, dass die Technologie von heute digitales Allgemeingut wird, aber was ist mit der Technik von morgen? Emails sind heute normal, aber was ist Podcasts? Was ist mit den Technologien von Morgen und ab wann ist man &#8220;digital nativ&#8221;? Wenn jeder den Umgang damit gelernt hat oder wenn jeder es kennt und es ein gewohnter Anblick ist?</p>
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	<item>
		<title>Von: Jan Hodel</title>
		<link>http://weblog.histnet.ch/archives/977/comment-page-1#comment-55871</link>
		<dc:creator>Jan Hodel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 06:00:46 +0000</pubDate>
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		<description>Nun, wir wollen hier ja keinen künstlichen Streit herbeiführen - Mythen sind ja deshalb Mythen, weil sie so langlebig sind; folglich werden uns wohl in Zukunft die Erkenntnisse über die Heterogenität der &quot;Net-Generation&quot; weiter begleiten.

Ich selber bin auch immer wieder überrascht, wenn sich Studierende in meinen Kursen als digitale Naives outen. Wobei: seien wir auch hier genau: Die jungen Frauen, über die sich Popa wundert, werden vermutlich in Google sehr behände die coolsten Parties am Wochenende herausfischen und sich die Wegbeschreibung auf Google Maps anzeigen lassen; oder sie buchen mit grosser Selbstverständlichkeit ihre Flüge nach Barcelona oder London - und zwar die billigsten. Gut; vielleicht auch nicht. Fakt ist: wir müssen einfach damit rechnen, dass die Jugendlichen nicht über ein &quot;geregeltes, genormtes&quot; Set von IT-Kompetenzen verfügen. Woher auch? Die Bildung in diesem Bereich wird ja völlig dem Zufall der individuellen Bildungsbiographie und den Interessenlagen der Peer-Group und des Elternhauses überlassen. Auch das schiene mir interessanter als Diskussionspunkt zu sein, als sich weiter über die Unfähigkeit der Schüler/innen und Studierenden zu wundern. 
Aber klar: Mythen üben eine gewisse Faszination aus. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, wir wollen hier ja keinen künstlichen Streit herbeiführen &#8211; Mythen sind ja deshalb Mythen, weil sie so langlebig sind; folglich werden uns wohl in Zukunft die Erkenntnisse über die Heterogenität der &#8220;Net-Generation&#8221; weiter begleiten.</p>
<p>Ich selber bin auch immer wieder überrascht, wenn sich Studierende in meinen Kursen als digitale Naives outen. Wobei: seien wir auch hier genau: Die jungen Frauen, über die sich Popa wundert, werden vermutlich in Google sehr behände die coolsten Parties am Wochenende herausfischen und sich die Wegbeschreibung auf Google Maps anzeigen lassen; oder sie buchen mit grosser Selbstverständlichkeit ihre Flüge nach Barcelona oder London &#8211; und zwar die billigsten. Gut; vielleicht auch nicht. Fakt ist: wir müssen einfach damit rechnen, dass die Jugendlichen nicht über ein &#8220;geregeltes, genormtes&#8221; Set von IT-Kompetenzen verfügen. Woher auch? Die Bildung in diesem Bereich wird ja völlig dem Zufall der individuellen Bildungsbiographie und den Interessenlagen der Peer-Group und des Elternhauses überlassen. Auch das schiene mir interessanter als Diskussionspunkt zu sein, als sich weiter über die Unfähigkeit der Schüler/innen und Studierenden zu wundern.<br />
Aber klar: Mythen üben eine gewisse Faszination aus. <img src='http://weblog.histnet.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Marc &#124; Wissenswerkstatt</title>
		<link>http://weblog.histnet.ch/archives/977/comment-page-1#comment-55870</link>
		<dc:creator>Marc &#124; Wissenswerkstatt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 00:06:50 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hatte ja in meiner kurzen Zusammenfassung auch angedeutet, daß ich von den Befunden doch überrascht war - das allerdings nicht ausschließlich, weil ich die Medien- und Recherchekompetenz der jungen Erwachsenen (egal ob wir sie nun als &quot;digital natives&quot; oder &quot;digitial secondos&quot; etikettieren) für erstaunlich unterentwickelt halte, sondern weil ich mich selbst dabei ertappt habe, wie ich (naiverweise) meine eigene Wahrnehmung zu stark verallgemeinert habe.

Soll heißen: ich bin (obwohl auch noch nicht so wahnsinnig alt) doch implizit davon ausgegangen, daß die Studentengeneration nach mir eine deutlich höhere Internetaffinität aufweist, als zu meinen Zeiten. Daß sich diese Internetaffinität bei ca. 1/3 der jungen Erwachsenen im Alter von 18-24 v.a. in der Nutzung von Mail und SocialNetwoks (studiVZ etc.) erschöpft, war mir nicht bewußt.

Allerdings halte ich (auch wenn es auch wieder nur anekdotisches Wissen ist) die Tatsache, daß gleich drei junge Damen die sehr naheliegende Googlerecherche nicht in Betracht ziehen, doch für seltsam. Auch wenn in früheren Zeiten auch nicht alles gut war. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja in meiner kurzen Zusammenfassung auch angedeutet, daß ich von den Befunden doch überrascht war &#8211; das allerdings nicht ausschließlich, weil ich die Medien- und Recherchekompetenz der jungen Erwachsenen (egal ob wir sie nun als &#8220;digital natives&#8221; oder &#8220;digitial secondos&#8221; etikettieren) für erstaunlich unterentwickelt halte, sondern weil ich mich selbst dabei ertappt habe, wie ich (naiverweise) meine eigene Wahrnehmung zu stark verallgemeinert habe.</p>
<p>Soll heißen: ich bin (obwohl auch noch nicht so wahnsinnig alt) doch implizit davon ausgegangen, daß die Studentengeneration nach mir eine deutlich höhere Internetaffinität aufweist, als zu meinen Zeiten. Daß sich diese Internetaffinität bei ca. 1/3 der jungen Erwachsenen im Alter von 18-24 v.a. in der Nutzung von Mail und SocialNetwoks (studiVZ etc.) erschöpft, war mir nicht bewußt.</p>
<p>Allerdings halte ich (auch wenn es auch wieder nur anekdotisches Wissen ist) die Tatsache, daß gleich drei junge Damen die sehr naheliegende Googlerecherche nicht in Betracht ziehen, doch für seltsam. Auch wenn in früheren Zeiten auch nicht alles gut war. <img src='http://weblog.histnet.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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