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	<title>Kommentare zu: Individuelle Qualitätssicherung in Wikipedia: Praxisbericht</title>
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	<description>Weblog zu Geschichte und Digitalen Medien</description>
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		<title>Von: Jakoblog</title>
		<link>http://weblog.hist.net/archives/364/comment-page-1#comment-15604</link>
		<dc:creator>Jakoblog</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jun 2007 12:12:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Stefan Weber stellt in seinem Buch eine Degeneration von der Lese- und Schreibkultur zu einer neuen Art mündlicher Überlieferung fest. So wie vor Etablierung der Schrift Aussagen ohne Bezug auf einen ursprünglichen Autor nacherzählt wurden, werden heute Textfragmente kopiert und verändert weitergegeben. Wo heute Aufklärung herrscht, geben bald wieder Mythen und Legenden den Ton an. Ganz so pessimistisch wie diese (meine) Interpretation Webers Thesen möchte ich aber nicht gehen, vor allem was seine Beurteilung der Wikipedia in Kapitel 3.3. betrifft. Dabei ist es bedauerlich, dass die Problematik des unreflektieren Übernehmens fremder Werke (Formulierungen, Strukturen, Ideen) in der Wikipedia selber nicht stärker Thema ist. Das einzige was zählt ist in den Diskussionen dort oft das Urheberrecht. Dabei handelt es sich nicht um ein juristisches Problem sonder ein ethisches und qualitatives. Ich gebe zu, dass es vieles in Wikipedia unreflektieres und unbelegtes Geschwätz ist, das in vielen Fällen kopiert, plagiiert, paraphrasiert und ohne viel eigene Leistung zustande gekommen ist. Bei Beteiligung kompetenter Autoren kommt es jedoch tatsächlich zur “Sammlung des Wissens” und zu Artikeln, die sich hervorragend zitieren lassen. Eine wesentliche Rolle dabei spielen Belege in Wikipedia-Artikel - wie Jan Hodel eindrucksvoll demonstriert - die weiteren Beiträge und Kommentare im histnet weblog gehen über die doch etwas einseitige Darstellung von Stefan Weber zu Wikipedia hinaus.  Tags: Buch, Plagiat, Wikipedia &#124;   Siehe auch:  Wikipedia-Verlinkung und Artikelstruktur als Mindmap (6. Juni 2007), Freie Geoinformationen in Wikipedia und OpenStreetMap (2. Juni 2007), Wikipedia in der Titanic-Humorkritik - fast (26. Mai 2007), ARD/ZDF-Online-Studie 2007 (21. Mai 2007), ISBN in Wikipedia - eine Analyse (19. Mai 2007) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Stefan Weber stellt in seinem Buch eine Degeneration von der Lese- und Schreibkultur zu einer neuen Art mündlicher Überlieferung fest. So wie vor Etablierung der Schrift Aussagen ohne Bezug auf einen ursprünglichen Autor nacherzählt wurden, werden heute Textfragmente kopiert und verändert weitergegeben. Wo heute Aufklärung herrscht, geben bald wieder Mythen und Legenden den Ton an. Ganz so pessimistisch wie diese (meine) Interpretation Webers Thesen möchte ich aber nicht gehen, vor allem was seine Beurteilung der Wikipedia in Kapitel 3.3. betrifft. Dabei ist es bedauerlich, dass die Problematik des unreflektieren Übernehmens fremder Werke (Formulierungen, Strukturen, Ideen) in der Wikipedia selber nicht stärker Thema ist. Das einzige was zählt ist in den Diskussionen dort oft das Urheberrecht. Dabei handelt es sich nicht um ein juristisches Problem sonder ein ethisches und qualitatives. Ich gebe zu, dass es vieles in Wikipedia unreflektieres und unbelegtes Geschwätz ist, das in vielen Fällen kopiert, plagiiert, paraphrasiert und ohne viel eigene Leistung zustande gekommen ist. Bei Beteiligung kompetenter Autoren kommt es jedoch tatsächlich zur “Sammlung des Wissens” und zu Artikeln, die sich hervorragend zitieren lassen. Eine wesentliche Rolle dabei spielen Belege in Wikipedia-Artikel &#8211; wie Jan Hodel eindrucksvoll demonstriert &#8211; die weiteren Beiträge und Kommentare im histnet weblog gehen über die doch etwas einseitige Darstellung von Stefan Weber zu Wikipedia hinaus.  Tags: Buch, Plagiat, Wikipedia |   Siehe auch:  Wikipedia-Verlinkung und Artikelstruktur als Mindmap (6. Juni 2007), Freie Geoinformationen in Wikipedia und OpenStreetMap (2. Juni 2007), Wikipedia in der Titanic-Humorkritik &#8211; fast (26. Mai 2007), ARD/ZDF-Online-Studie 2007 (21. Mai 2007), ISBN in Wikipedia &#8211; eine Analyse (19. Mai 2007) [...]</p>
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		<title>Von: Jan Hodel</title>
		<link>http://weblog.hist.net/archives/364/comment-page-1#comment-8594</link>
		<dc:creator>Jan Hodel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 12:04:02 +0000</pubDate>
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		<description>Klasse, vielen Dank (auch wenn oder grade weil der Beitrag die Grenzen meiner Recherchiertätigkeit aufzeigt - und zugleich den Vorteil gemeinsamer Recherchen....). Und? Schon in den Wikipedia-Artikel eingearbeitet??
;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klasse, vielen Dank (auch wenn oder grade weil der Beitrag die Grenzen meiner Recherchiertätigkeit aufzeigt &#8211; und zugleich den Vorteil gemeinsamer Recherchen&#8230;.). Und? Schon in den Wikipedia-Artikel eingearbeitet??<br />
 <img src='http://weblog.hist.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Achim Raschka</title>
		<link>http://weblog.hist.net/archives/364/comment-page-1#comment-8586</link>
		<dc:creator>Achim Raschka</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 11:26:25 +0000</pubDate>
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		<description>Hi ihr,

vielleicht hilft euch der Eintrag im Hederich 1770 weiter (komplette Biobliographie unten):

HYBRIS, eos, eine Nymphe, mit welcher Jupiter, nach einigen, den Pan, gezeuget hat. Is. Tzetz. ap. Nat. Com. l. V. c. 6. p. 446.
[Lexikon: Hybris. Hederich: Gründliches mythologisches Lexikon, S. 4520
(vgl. Hederich-Lexicon, S. 1299)
http://www.digitale-bibliothek.de/band135.htm ]

Hederich-Lexicon
    Benjamin Hederichs ehemal. Rect. zu Großenhayn, gründliches mythologisches Lexicon, worinnen so wohl die fabelhafte, als wahrscheinliche und eigentliche Geschichte der alten römischen, griechischen und ägyptischen Götter und Göttinnen, und was dahin gehöret, nebst ihren eigentlichen Bildungen bey den Alten, physikalischen und moralischen Deutungen zusammen getragen, und mit einem Anhange dazu dienlicher genealogischer Tabellen versehen worden. Zu besserm Verständnisse der schönen Künste und Wissenschaften nicht nur für Studierende, sondern auch viele Künstler und Liebhaber der alten Kunstwerke, sorgfältigst durchgesehen, ansehnlich vermehret und verbessert von Johann Joachim von Schwaben, öffentl. Lehrer der Weltweish. und fr. Künste zu Leipzig, des gr. Fürstencoll. Colleg. daselbst, und der Universitätsbibliothek Aufseher. Leipzig: Gleditsch, 1770 [Nachdruck Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1996].

ausserdem von 1874:

Hybris (Röm. M.), Mutter des Pan, von Jupiter, sonst Thymbris genannt.

[Wörterbuch der Mythologie: Hybris. Wörterbuch der Mythologie, S. 4353
(vgl. WdM, S. 261)
http://www.digitale-bibliothek.de/band17.htm ]

Dr. Vollmer&#039;s Wörterbuch der Mythologie aller Völker. Neu bearbeitet von Dr. W. Binder. Mit einer Einleitung in die mythologische Wissenschaft von Dr. Johannes Minckwitz. Dritte Auflage. Mit 303 Illustrationen. Stuttgart: Hoffmann&#039;sche Verlagsbuchhandlung, 1874.
[Einführung: Wörterbuch der Mythologie, S. 7
http://www.digitale-bibliothek.de/band17.htm ]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi ihr,</p>
<p>vielleicht hilft euch der Eintrag im Hederich 1770 weiter (komplette Biobliographie unten):</p>
<p>HYBRIS, eos, eine Nymphe, mit welcher Jupiter, nach einigen, den Pan, gezeuget hat. Is. Tzetz. ap. Nat. Com. l. V. c. 6. p. 446.<br />
[Lexikon: Hybris. Hederich: Gründliches mythologisches Lexikon, S. 4520<br />
(vgl. Hederich-Lexicon, S. 1299)<br />
<a href="http://www.digitale-bibliothek.de/band135.htm" rel="nofollow">http://www.digitale-bibliothek.de/band135.htm</a> ]</p>
<p>Hederich-Lexicon<br />
    Benjamin Hederichs ehemal. Rect. zu Großenhayn, gründliches mythologisches Lexicon, worinnen so wohl die fabelhafte, als wahrscheinliche und eigentliche Geschichte der alten römischen, griechischen und ägyptischen Götter und Göttinnen, und was dahin gehöret, nebst ihren eigentlichen Bildungen bey den Alten, physikalischen und moralischen Deutungen zusammen getragen, und mit einem Anhange dazu dienlicher genealogischer Tabellen versehen worden. Zu besserm Verständnisse der schönen Künste und Wissenschaften nicht nur für Studierende, sondern auch viele Künstler und Liebhaber der alten Kunstwerke, sorgfältigst durchgesehen, ansehnlich vermehret und verbessert von Johann Joachim von Schwaben, öffentl. Lehrer der Weltweish. und fr. Künste zu Leipzig, des gr. Fürstencoll. Colleg. daselbst, und der Universitätsbibliothek Aufseher. Leipzig: Gleditsch, 1770 [Nachdruck Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1996].</p>
<p>ausserdem von 1874:</p>
<p>Hybris (Röm. M.), Mutter des Pan, von Jupiter, sonst Thymbris genannt.</p>
<p>[Wörterbuch der Mythologie: Hybris. Wörterbuch der Mythologie, S. 4353<br />
(vgl. WdM, S. 261)<br />
<a href="http://www.digitale-bibliothek.de/band17.htm" rel="nofollow">http://www.digitale-bibliothek.de/band17.htm</a> ]</p>
<p>Dr. Vollmer&#8217;s Wörterbuch der Mythologie aller Völker. Neu bearbeitet von Dr. W. Binder. Mit einer Einleitung in die mythologische Wissenschaft von Dr. Johannes Minckwitz. Dritte Auflage. Mit 303 Illustrationen. Stuttgart: Hoffmann&#8217;sche Verlagsbuchhandlung, 1874.<br />
[Einführung: Wörterbuch der Mythologie, S. 7<br />
<a href="http://www.digitale-bibliothek.de/band17.htm" rel="nofollow">http://www.digitale-bibliothek.de/band17.htm</a> ]</p>
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