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	<title>Kommentare zu: Wikipedia: freies und unfreies Wissen?</title>
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	<link>http://weblog.hist.net/archives/244</link>
	<description>Weblog zu Geschichte und Digitalen Medien</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 21:09:15 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: tosser_b</title>
		<link>http://weblog.hist.net/archives/244/comment-page-1#comment-23982</link>
		<dc:creator>tosser_b</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2007 11:52:01 +0000</pubDate>
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		<description>Zur “Spezialbehandlung” des Dr. Fritz Ries bei der deutschsprachigen Wikipedia möchte ich nachtragen, dass das wirklich nur mit völliger Unwissenheit, oder eben rechtsgerichteter Gesinnung erklärt werden kann. Wie anders ist denn zu erklären, dass über 30 Jahre alte Fakten, bei informierten und gebildeten Menschen, die z.B. DER SPIEGEL und die FAZ lesen, bekannt sind, da nicht aufgeführt werden dürfen? Und was soll diser kindische “Neutralitätsbaustein”? Vorsicht Nazi - wäre doch viel eher angebracht.

Und: Weder die FAZ, noch DER SPIEGEL haben jemals das Aktenzeichen veröffentlicht! Den Prozess Ries ./. Engelmann gab es. Siehe FAZ vom 23.01.1975 (”Der Engelmann-Prozess”), 31.01.1975 (”Der Angegriffene darf sich wehren”) und 21.05.1975 (”Die stummen Zeugen lagen in einer Kapelle bei Auschwitz: Der Einfluss des Unternehmers Fritz Ries und ein Prozess um seine Vergangenheit”). Ferner DER SPIEGEL (4/1975) - 20.01.1975: “PROZESSE: Nach Lodz”. Die ganzen Schweinereien von Ries sind insbesondere in der FAZ ausführlich beschrieben - ich frage mich nun: Wie lange soll der Dr. Fritz Ries bei der Wikipedia noch geschützt werden? Das bringt doch alles aus meiner Sicht nichts, die seit 30 Jahren bekannte Wahrheiten nicht zuzulassen.

Es erscheint dumm, die Geschichte neu schreiben zu wollen, weil es einflussreichen Kräften bei der Wikipedia so gefällt. Liest man bei den Kommentaren - wird man fündig: “Ries sieht die Radieschen von unten und Schleyer ist auch tot - wozu also noch die Aufregung, ob oder wie weit beide worin verstrickt waren? Das klingt allzu sehr dananch, dass Schleyers vermutlich noch lebende Mörder quasi reingewaschen werden sollen.” [Yotwen, 18:42, 28. Mai 2007].

Es gibt also ganz offenbar politische Motive, die Weißwaschung des Dr. Fritz Ries zu betreiben. Eine Weißwaschung nach 30 Jahren, wohlgemerkt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur “Spezialbehandlung” des Dr. Fritz Ries bei der deutschsprachigen Wikipedia möchte ich nachtragen, dass das wirklich nur mit völliger Unwissenheit, oder eben rechtsgerichteter Gesinnung erklärt werden kann. Wie anders ist denn zu erklären, dass über 30 Jahre alte Fakten, bei informierten und gebildeten Menschen, die z.B. DER SPIEGEL und die FAZ lesen, bekannt sind, da nicht aufgeführt werden dürfen? Und was soll diser kindische “Neutralitätsbaustein”? Vorsicht Nazi &#8211; wäre doch viel eher angebracht.</p>
<p>Und: Weder die FAZ, noch DER SPIEGEL haben jemals das Aktenzeichen veröffentlicht! Den Prozess Ries ./. Engelmann gab es. Siehe FAZ vom 23.01.1975 (”Der Engelmann-Prozess”), 31.01.1975 (”Der Angegriffene darf sich wehren”) und 21.05.1975 (”Die stummen Zeugen lagen in einer Kapelle bei Auschwitz: Der Einfluss des Unternehmers Fritz Ries und ein Prozess um seine Vergangenheit”). Ferner DER SPIEGEL (4/1975) &#8211; 20.01.1975: “PROZESSE: Nach Lodz”. Die ganzen Schweinereien von Ries sind insbesondere in der FAZ ausführlich beschrieben &#8211; ich frage mich nun: Wie lange soll der Dr. Fritz Ries bei der Wikipedia noch geschützt werden? Das bringt doch alles aus meiner Sicht nichts, die seit 30 Jahren bekannte Wahrheiten nicht zuzulassen.</p>
<p>Es erscheint dumm, die Geschichte neu schreiben zu wollen, weil es einflussreichen Kräften bei der Wikipedia so gefällt. Liest man bei den Kommentaren &#8211; wird man fündig: “Ries sieht die Radieschen von unten und Schleyer ist auch tot &#8211; wozu also noch die Aufregung, ob oder wie weit beide worin verstrickt waren? Das klingt allzu sehr dananch, dass Schleyers vermutlich noch lebende Mörder quasi reingewaschen werden sollen.” [Yotwen, 18:42, 28. Mai 2007].</p>
<p>Es gibt also ganz offenbar politische Motive, die Weißwaschung des Dr. Fritz Ries zu betreiben. Eine Weißwaschung nach 30 Jahren, wohlgemerkt!</p>
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	<item>
		<title>Von: AndreasPraefcke</title>
		<link>http://weblog.hist.net/archives/244/comment-page-1#comment-2278</link>
		<dc:creator>AndreasPraefcke</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2007 20:16:34 +0000</pubDate>
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		<description>@15: Ich stimme grundsätzlich zu. Und ich bin der letzte, der dem Projekt unkritisch gegenüber steht. 

Aber mich stört eben, dass alle Welt das Lexikon nutzt und zumeist auch in gewissem Sinne mag, und dennoch die abstrusesten Kritiken meist unwidersprochen abgenickt werden, vor allem vorurteilsbeladene (wie die Rede von den &quot;Schulbuben&quot;: herrje, dann macht die Jugend schon mal was sinnvolles und muss sich trotzdem dauernd nur Genöle anhören, sobald mal etwas nicht 110% toll gelaufen ist) und eben die von Verschwörungsfreunden (Wikiprawda...) aller Art. Ich habe da schon soviel Unsinn und persönliche Angriffe - und vor allem solche von Möchtegernkennern mit enormem Statusdünkel - lesen müssen, dass ich da wie viele Wikipedianier vielleicht tatsächlich etwas zu dünnhäutig geworden bin.

Wie gesagt: das Projekt ist riesig, und hat eine riesige Anzahl von Beiträgern und Lesern. Bei so etwas gibt es wohl immer Bereiche und Prozesse, die unausgegoren bis peinlich sind, aber es gibt eben auch wirklich exzellente Arbeit. Vergessen wir nicht: es geht hier um altruistische Wissensvermittlung. Dass das auch Sendungsbewusste aller Art anzieht, ist klar, aber ich denke doch, dass das Beharren auf dem &quot;Neutralen Standpunkt&quot; in der de.wikipedia bisher noch ganz gut funktioniert.

Zur Verantwortlichkeit und Pseudonymen: ich halte es für ganz gut, wenn nicht jeder mit Klarnamen arbeiten &quot;muss&quot; (man darf ja durchaus, Beispiel: ich). Es gibt Interessensbereiche, die gehen aktuelle und potentielle Arbeitgeber, aber z. B. auch Verfassungsschützer, oder die Oma, einfach nichts an. Ich meine hier nicht nur die persönlichen Interessen bei Sexualität, Krankheiten, Politik, sondern auch Fachartikel (ein Doktorand traut sich vermutlich nicht immer, den Professor zu widerlegen; ein Atomphysiker, der Siemens-Mitarbeiter ist, dürfte die Gefahren der Atomkraft kaum unter Klarnamen deutlich ausdrücken wollen, usw.). Dennoch finde es ich eine gute Sache, wenn Kenner auch in solchen Fällen - neutral und mit Quellenangaben - einen Lexikonartikel verfassen können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@15: Ich stimme grundsätzlich zu. Und ich bin der letzte, der dem Projekt unkritisch gegenüber steht. </p>
<p>Aber mich stört eben, dass alle Welt das Lexikon nutzt und zumeist auch in gewissem Sinne mag, und dennoch die abstrusesten Kritiken meist unwidersprochen abgenickt werden, vor allem vorurteilsbeladene (wie die Rede von den &#8220;Schulbuben&#8221;: herrje, dann macht die Jugend schon mal was sinnvolles und muss sich trotzdem dauernd nur Genöle anhören, sobald mal etwas nicht 110% toll gelaufen ist) und eben die von Verschwörungsfreunden (Wikiprawda&#8230;) aller Art. Ich habe da schon soviel Unsinn und persönliche Angriffe &#8211; und vor allem solche von Möchtegernkennern mit enormem Statusdünkel &#8211; lesen müssen, dass ich da wie viele Wikipedianier vielleicht tatsächlich etwas zu dünnhäutig geworden bin.</p>
<p>Wie gesagt: das Projekt ist riesig, und hat eine riesige Anzahl von Beiträgern und Lesern. Bei so etwas gibt es wohl immer Bereiche und Prozesse, die unausgegoren bis peinlich sind, aber es gibt eben auch wirklich exzellente Arbeit. Vergessen wir nicht: es geht hier um altruistische Wissensvermittlung. Dass das auch Sendungsbewusste aller Art anzieht, ist klar, aber ich denke doch, dass das Beharren auf dem &#8220;Neutralen Standpunkt&#8221; in der de.wikipedia bisher noch ganz gut funktioniert.</p>
<p>Zur Verantwortlichkeit und Pseudonymen: ich halte es für ganz gut, wenn nicht jeder mit Klarnamen arbeiten &#8220;muss&#8221; (man darf ja durchaus, Beispiel: ich). Es gibt Interessensbereiche, die gehen aktuelle und potentielle Arbeitgeber, aber z. B. auch Verfassungsschützer, oder die Oma, einfach nichts an. Ich meine hier nicht nur die persönlichen Interessen bei Sexualität, Krankheiten, Politik, sondern auch Fachartikel (ein Doktorand traut sich vermutlich nicht immer, den Professor zu widerlegen; ein Atomphysiker, der Siemens-Mitarbeiter ist, dürfte die Gefahren der Atomkraft kaum unter Klarnamen deutlich ausdrücken wollen, usw.). Dennoch finde es ich eine gute Sache, wenn Kenner auch in solchen Fällen &#8211; neutral und mit Quellenangaben &#8211; einen Lexikonartikel verfassen können.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Interner Link</title>
		<link>http://weblog.hist.net/archives/244/comment-page-1#comment-1166</link>
		<dc:creator>Interner Link</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2007 15:27:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Vor kurzem habe ich (im Anschluss an einen Artikel von Maren Lorenz) mit einigen kritischen Untertönen die Kontrollmechanismen bei Wikipedia angesprochen (mangels genauerer Kenntnis noch nicht be-sprochen). Das hat zu einigen Kommentaren geführt. Der Hinweis auf die neuformierte Redaktion Geschichte bei Wikipedia ging damals etwas unter, er sei hier noch einmal explizit und durchaus positiv aufgenommen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Vor kurzem habe ich (im Anschluss an einen Artikel von Maren Lorenz) mit einigen kritischen Untertönen die Kontrollmechanismen bei Wikipedia angesprochen (mangels genauerer Kenntnis noch nicht be-sprochen). Das hat zu einigen Kommentaren geführt. Der Hinweis auf die neuformierte Redaktion Geschichte bei Wikipedia ging damals etwas unter, er sei hier noch einmal explizit und durchaus positiv aufgenommen. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan Hodel</title>
		<link>http://weblog.hist.net/archives/244/comment-page-1#comment-879</link>
		<dc:creator>Jan Hodel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Feb 2007 00:19:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.histnet.ch/archives/244#comment-879</guid>
		<description>Auf die Gefahr hin, dass mir das nicht geglaubt wird: es geht mir nicht um Status, wenn ich Unbehagen gegenüber Pseudonymen äussere. Ich glaube (und das Wort &quot;glauben&quot; wähle ich mit Bedacht, denn ich äussere hier meine Überzeugung), dass gute und valide Artikel, Bücher, Filme usw. von Menschen gemacht werden, die sich für das Ergebnis verantwortlich fühlen (oder für das vorläufige Ergebnis, wenn es wie bei Wikipedia nie ganz fertig ist). Das kann man auch in Wikipedia an den meisten, vermutlich an allen guten Artikeln sehen. Und das äussert sich ja auch darin, dass sich Wikipedianer zu Fachredaktionen zusammenschliessen.

Zur Verantwortlichkeit und zur Transparenz gehört aber auch die Erkenntnis, dass Wikipedia nicht ein machtfreier Raum ist: es gibt Menschen, die mehr Einfluss und (mit unterschiedlich nachvollziehbarer Begründung) mehr technische Rechte besitzen. Das mag für viele Wikipedianer/innen offensichtlich und banal sein - für die Masse der Benutzer/innen ist es das nicht. 

Für mich gehört zur Verantwortlichkeit auch das Vertrauen gegenüber jenen, die für ein Produkt verantwortlich zeichnen. Dabei sind Klarnamen nicht Bedingung - aber sie können helfen, einen Eindruck zu gewinnen. Dem Vertrauen förderlich sind auch etablierte und bekannte Prozesse, wie bei Brockhaus, wo ich weiss, dass eine Redaktion (die namentlich in jedem Band zeichnet) Beiträge von verschiedenen Autor/innen einsammelt und prüft. Und wenn Brockhaus Mist baut, dann kann ich im Schlimmsten Fall vor das Gebäude an der Dudenstrasse in Mannheim gehen und dort Farbbeutel werfen oder gegen die Firma Bibliographisches Institut &amp; F.A. Brockhaus AG Klage einreichen. Bei Wikipedia kann ich hoffen, mit meinen Anliegen auf vernünftige Gesprächspartner zu stossen - und das ist auch oft der Fall. Aber was, wenn nicht? Bei Wikipedia müssen sich die Prozesse noch einspielen, bewähren und nicht nur den sehr aktiven Wikipedianer/innen vertraut werden. Das ist zugegebenermassen auch eine Aufgabe der &quot;Aussenstehenden&quot; - aber nicht nur.

Mit dem Hinweis auf den Projekt-Charakter von Wikipedia wird meines Erachtens gerne viel im Unklaren gelassen. Gerade weil es Pionier- und Projekt-Charakter hat, ist eine klare Analyse von solchen Fragen wichtig und eben nicht einfach nur Korinthenkackerei und Status-Dünkel von Leuten, die nicht einsehen wollen, dass die neue Zeit ohne sie auskommt. Es verlangt niemand, dass Wikipedia die eierlegende Wollmilchsau alle Enzyklopädien wird. Aber man könnte doch auch mal eine kritische Anmerkung von aussen zum Anlass nehmen, sich selbst zu hinterfragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Gefahr hin, dass mir das nicht geglaubt wird: es geht mir nicht um Status, wenn ich Unbehagen gegenüber Pseudonymen äussere. Ich glaube (und das Wort &#8220;glauben&#8221; wähle ich mit Bedacht, denn ich äussere hier meine Überzeugung), dass gute und valide Artikel, Bücher, Filme usw. von Menschen gemacht werden, die sich für das Ergebnis verantwortlich fühlen (oder für das vorläufige Ergebnis, wenn es wie bei Wikipedia nie ganz fertig ist). Das kann man auch in Wikipedia an den meisten, vermutlich an allen guten Artikeln sehen. Und das äussert sich ja auch darin, dass sich Wikipedianer zu Fachredaktionen zusammenschliessen.</p>
<p>Zur Verantwortlichkeit und zur Transparenz gehört aber auch die Erkenntnis, dass Wikipedia nicht ein machtfreier Raum ist: es gibt Menschen, die mehr Einfluss und (mit unterschiedlich nachvollziehbarer Begründung) mehr technische Rechte besitzen. Das mag für viele Wikipedianer/innen offensichtlich und banal sein &#8211; für die Masse der Benutzer/innen ist es das nicht. </p>
<p>Für mich gehört zur Verantwortlichkeit auch das Vertrauen gegenüber jenen, die für ein Produkt verantwortlich zeichnen. Dabei sind Klarnamen nicht Bedingung &#8211; aber sie können helfen, einen Eindruck zu gewinnen. Dem Vertrauen förderlich sind auch etablierte und bekannte Prozesse, wie bei Brockhaus, wo ich weiss, dass eine Redaktion (die namentlich in jedem Band zeichnet) Beiträge von verschiedenen Autor/innen einsammelt und prüft. Und wenn Brockhaus Mist baut, dann kann ich im Schlimmsten Fall vor das Gebäude an der Dudenstrasse in Mannheim gehen und dort Farbbeutel werfen oder gegen die Firma Bibliographisches Institut &#038; F.A. Brockhaus AG Klage einreichen. Bei Wikipedia kann ich hoffen, mit meinen Anliegen auf vernünftige Gesprächspartner zu stossen &#8211; und das ist auch oft der Fall. Aber was, wenn nicht? Bei Wikipedia müssen sich die Prozesse noch einspielen, bewähren und nicht nur den sehr aktiven Wikipedianer/innen vertraut werden. Das ist zugegebenermassen auch eine Aufgabe der &#8220;Aussenstehenden&#8221; &#8211; aber nicht nur.</p>
<p>Mit dem Hinweis auf den Projekt-Charakter von Wikipedia wird meines Erachtens gerne viel im Unklaren gelassen. Gerade weil es Pionier- und Projekt-Charakter hat, ist eine klare Analyse von solchen Fragen wichtig und eben nicht einfach nur Korinthenkackerei und Status-Dünkel von Leuten, die nicht einsehen wollen, dass die neue Zeit ohne sie auskommt. Es verlangt niemand, dass Wikipedia die eierlegende Wollmilchsau alle Enzyklopädien wird. Aber man könnte doch auch mal eine kritische Anmerkung von aussen zum Anlass nehmen, sich selbst zu hinterfragen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: AndreasPraefcke</title>
		<link>http://weblog.hist.net/archives/244/comment-page-1#comment-672</link>
		<dc:creator>AndreasPraefcke</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2007 16:38:19 +0000</pubDate>
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		<description>Zitat: &quot;Wer sich als Erwachsener Mann noch nicht von einem Schulbub bei Wikipedia hat zerlegen und auslachen lassen...&quot;

In vielen Jahren Wikipedia-Arbeit ist mir aufgefallen: gerade Wissenschaftler tun sich unheimlich schwer damit, die eigenen Edits von einem Nicht-Fachkollegen auch nur hinterfragen zu lassen, geschweige denn sachlich gar einmal korrigiert zu werden. Das mag am deutschen Universitätsbetrieb liegen, der wohl Speichellecker eher befördert als kritische Geister, auch an einer gewissen mangelnden Medienkompetenz (eine Enzyklopädie ist z. B. in den allermeisten Fällen eben kein Platz für die Erstveröffentlichung wissenschaftlicher Arbeit).

Oder aber es ist doch nur eine Form von Arroganz, deren Fehlen ich in der Wikipedia als extrem angenehm empfinde.

Ich habe z. B. schon zwei Weikipedia-Administrator-Schulbuben online und persönlich getroffen, und glaube sagen zu können, dass diese Begegnungen und Gespräche bei weitem angenehmer und interessanter waren, als Wikipedia-Begegnungen mit irgendwelchen Prof. Dr., die nur mit Publikationslisten fuchteln und das Diskutieren verlernt haben. Auch das genaue Gegenteil kann der Fall sein: jugendliche Nervensägen ohne viel Ahnung, aber mit umso mehr Meinung, stehen auch mal unglaublich geduldigen und netten Professoren gegenüber. Bei Wikipedia arbeiten zum Teil Leute mit, die ich als Doyens ihres Fachs bezeichnen würde - nur arbeiten die eben meist unauffällig. Wie im richtigen Leben halt: es gibt solche und solche.

Die Diskussion gerade mit Fachfremden und Laien fördert übrigens Allgemeinverständlichkeit und oft überraschende interdisziplinäre Sichtweisen, die die Wikipedia - bei allen ihren Mängeln - in vielerlei Hinsicht weit über viele Fachlexika hinausheben.

Wikipedia soll auch in dieser Diskussion mal wieder alle Anforderungen an ein demokratisches Staatswesen (Wahlen, Meinungsfreiheit etc.) und gleichzeitig eine Anarchie (nur keine Aufsicht, Admins sind per se böse) erfüllen. Außerdem soll sie ein Personaldossier ersetzen (Nennung von Klarnamen, Beruf, Adresse), ein Peer Review wie führende Fachzeitschriften darstellen, ja eigentlich am besten überhaupt allwissend und unfehlbar sein. So etwas gibt es nicht. Wie Carbidfischer richtig ausführt: es ist ein Projekt zur Erstellung einer Enzyklopädie. Kein Mensch verlangt das alls vom völlig intransparenten, anonym verfassten Brockhaus - völlig zurecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat: &#8220;Wer sich als Erwachsener Mann noch nicht von einem Schulbub bei Wikipedia hat zerlegen und auslachen lassen&#8230;&#8221;</p>
<p>In vielen Jahren Wikipedia-Arbeit ist mir aufgefallen: gerade Wissenschaftler tun sich unheimlich schwer damit, die eigenen Edits von einem Nicht-Fachkollegen auch nur hinterfragen zu lassen, geschweige denn sachlich gar einmal korrigiert zu werden. Das mag am deutschen Universitätsbetrieb liegen, der wohl Speichellecker eher befördert als kritische Geister, auch an einer gewissen mangelnden Medienkompetenz (eine Enzyklopädie ist z. B. in den allermeisten Fällen eben kein Platz für die Erstveröffentlichung wissenschaftlicher Arbeit).</p>
<p>Oder aber es ist doch nur eine Form von Arroganz, deren Fehlen ich in der Wikipedia als extrem angenehm empfinde.</p>
<p>Ich habe z. B. schon zwei Weikipedia-Administrator-Schulbuben online und persönlich getroffen, und glaube sagen zu können, dass diese Begegnungen und Gespräche bei weitem angenehmer und interessanter waren, als Wikipedia-Begegnungen mit irgendwelchen Prof. Dr., die nur mit Publikationslisten fuchteln und das Diskutieren verlernt haben. Auch das genaue Gegenteil kann der Fall sein: jugendliche Nervensägen ohne viel Ahnung, aber mit umso mehr Meinung, stehen auch mal unglaublich geduldigen und netten Professoren gegenüber. Bei Wikipedia arbeiten zum Teil Leute mit, die ich als Doyens ihres Fachs bezeichnen würde &#8211; nur arbeiten die eben meist unauffällig. Wie im richtigen Leben halt: es gibt solche und solche.</p>
<p>Die Diskussion gerade mit Fachfremden und Laien fördert übrigens Allgemeinverständlichkeit und oft überraschende interdisziplinäre Sichtweisen, die die Wikipedia &#8211; bei allen ihren Mängeln &#8211; in vielerlei Hinsicht weit über viele Fachlexika hinausheben.</p>
<p>Wikipedia soll auch in dieser Diskussion mal wieder alle Anforderungen an ein demokratisches Staatswesen (Wahlen, Meinungsfreiheit etc.) und gleichzeitig eine Anarchie (nur keine Aufsicht, Admins sind per se böse) erfüllen. Außerdem soll sie ein Personaldossier ersetzen (Nennung von Klarnamen, Beruf, Adresse), ein Peer Review wie führende Fachzeitschriften darstellen, ja eigentlich am besten überhaupt allwissend und unfehlbar sein. So etwas gibt es nicht. Wie Carbidfischer richtig ausführt: es ist ein Projekt zur Erstellung einer Enzyklopädie. Kein Mensch verlangt das alls vom völlig intransparenten, anonym verfassten Brockhaus &#8211; völlig zurecht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kai Bohrmann</title>
		<link>http://weblog.hist.net/archives/244/comment-page-1#comment-384</link>
		<dc:creator>Kai Bohrmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2007 20:36:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.histnet.ch/archives/244#comment-384</guid>
		<description>(Wegen eines technischen Defekts war das Interview mit Michael Schetsche beim Deutschlandradio einige Zeit lang nicht verfügbar. Der Fehler wurde heute dort behoben.)

Neue Adresse:

Michael Schetsche: Interview in Deutschlandradio, 24.01.2007 14:12 (&lt;a href=&quot;http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/01/24/dkultur_200701241413.mp3&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;mp3, 2 MB&lt;/a&gt;)

Michael Schetsche ist Leiter der Abteilung “Empirische Kultur- und Sozialforschung” am “Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene” in Freiburg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>(Wegen eines technischen Defekts war das Interview mit Michael Schetsche beim Deutschlandradio einige Zeit lang nicht verfügbar. Der Fehler wurde heute dort behoben.)</p>
<p>Neue Adresse:</p>
<p>Michael Schetsche: Interview in Deutschlandradio, 24.01.2007 14:12 (<a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/01/24/dkultur_200701241413.mp3" rel="nofollow">mp3, 2 MB</a>)</p>
<p>Michael Schetsche ist Leiter der Abteilung “Empirische Kultur- und Sozialforschung” am “Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene” in Freiburg.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tim 'avatar' Bartel</title>
		<link>http://weblog.hist.net/archives/244/comment-page-1#comment-367</link>
		<dc:creator>Tim 'avatar' Bartel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 08:58:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.histnet.ch/archives/244#comment-367</guid>
		<description>Nur als kleiner Offtopic-Hinweis: Die von K.B. angesprochene &quot;Datensammlung der Wikipedia Foundation Inc.&quot; bezieht sich in sonstigen von K.B. veröffentlichten Texten augenscheinlich auf Interiots Edit-Counter, der durch den jeweiligen Autor explizit freigeschaltet werden muss. Damit ist es &lt;i&gt;höchst&lt;/i&gt; unwahrscheinlich, dass er, wie oben vermutet, in Deutschland verboten wäre.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur als kleiner Offtopic-Hinweis: Die von K.B. angesprochene &#8220;Datensammlung der Wikipedia Foundation Inc.&#8221; bezieht sich in sonstigen von K.B. veröffentlichten Texten augenscheinlich auf Interiots Edit-Counter, der durch den jeweiligen Autor explizit freigeschaltet werden muss. Damit ist es <i>höchst</i> unwahrscheinlich, dass er, wie oben vermutet, in Deutschland verboten wäre.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan Hodel</title>
		<link>http://weblog.hist.net/archives/244/comment-page-1#comment-348</link>
		<dc:creator>Jan Hodel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 12:15:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.histnet.ch/archives/244#comment-348</guid>
		<description>Trotz aller Kritik, die ich an Wikipedia übe und auch weiter üben werde, halte ich Bezeichnungen wie &quot;Sekte&quot; oder &quot;Laden&quot; nicht für geeignet, um die Problematik in einer Art zu analysieren, die Lösungen oder Alternativen aufzuzeigen vermag. Kritik, die darauf abzielt, Wikipedia als &quot;gescheitert&quot; oder grundsätzlich als irreführend zu bezeichnen, führt meines Erachtens weder zu neuen Einsichten noch zu irgendwelchen Veränderungen, sondern zementiert nur &quot;wir&quot;-&quot;sie&quot;-Konstellationen.

Das seltsame Dinge in Wikipedia geschehen und dass auch Administratoren unrühmliche Rollen spielen können, ist wenig bestritten und wird auch noch in diesem Blog thematisiert werden. Im Moment möchte ich die Diskussion hier fürs erste beenden und bei weiterer Gelegenheit wieder aufnehmen. Die wesentlichen Argumente und Links wurden platziert. Interessierte können sich selber ein Bild machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz aller Kritik, die ich an Wikipedia übe und auch weiter üben werde, halte ich Bezeichnungen wie &#8220;Sekte&#8221; oder &#8220;Laden&#8221; nicht für geeignet, um die Problematik in einer Art zu analysieren, die Lösungen oder Alternativen aufzuzeigen vermag. Kritik, die darauf abzielt, Wikipedia als &#8220;gescheitert&#8221; oder grundsätzlich als irreführend zu bezeichnen, führt meines Erachtens weder zu neuen Einsichten noch zu irgendwelchen Veränderungen, sondern zementiert nur &#8220;wir&#8221;-&#8221;sie&#8221;-Konstellationen.</p>
<p>Das seltsame Dinge in Wikipedia geschehen und dass auch Administratoren unrühmliche Rollen spielen können, ist wenig bestritten und wird auch noch in diesem Blog thematisiert werden. Im Moment möchte ich die Diskussion hier fürs erste beenden und bei weiterer Gelegenheit wieder aufnehmen. Die wesentlichen Argumente und Links wurden platziert. Interessierte können sich selber ein Bild machen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kai Bohrmann</title>
		<link>http://weblog.hist.net/archives/244/comment-page-1#comment-337</link>
		<dc:creator>Kai Bohrmann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 05:55:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.histnet.ch/archives/244#comment-337</guid>
		<description>Hier sind die Quellen. Schetsche ist sehr, sehr vorsichtig, in dem, was er sagt. Aber es gibt kaum Anlaß zu vermuten, dass die Hörer es nicht begriffen haben. Scott kann nicht mißverstanden werden, wie üblich beschreiben Amerikaner einfach und verständlich. Wer sich als Erwachsener Mann noch nicht von einem Schulbub bei Wikipedia hat zerlegen und auslachen lassen (siehe auch Larry Sanger Text), der kann sich ja mit Empathier bei Scott hineinfühlen. Ansonsten ist noch der Text von Lir empfehlenswert (er nennt es Cabal, ich nenne es Sekte, und bin damit nicht der erste, der den &quot;Laden&quot; so bezeichnet). 

&lt;strong&gt;Audio&lt;/strong&gt;

Michael &lt;strong&gt;Schetsche&lt;/strong&gt;:      Interview in &lt;em&gt;Deutschlandradio&lt;/em&gt;, 24.01.2007 14:12&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/01/24/dkultur_200701241412.mp3&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;      (mp3, 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;
Jason &lt;strong&gt;Scott&lt;/strong&gt;: &lt;em&gt;The      Great Failure of Wikipedia&lt;/em&gt;. 08.04.2006. &lt;em&gt;Audio: &lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.archive.org/download/20060408-jscott-wikipedia/20060408-jscott-wikipedia_64kb.mp3&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;64Kbps      MP3 (20,5 MB)&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;, Text: &lt;a href=&quot;http://www.cow.net/transcript.txt&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Transcript&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;

&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.cow.net/transcript.txt&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;Texte&lt;/strong&gt;

Lir: &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kapitalism.net/thoughts/wikipedia.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;A Criticism of the Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. &lt;em&gt;Kapitalism.net&lt;/em&gt;
Jaron &lt;strong&gt;Lanier&lt;/strong&gt;: &lt;a href=&quot;http://www.edge.org/documents/archive/edge183.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;em&gt;On Digital Maoism: The Hazards      of the New Online Collectivism.&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;The Edge.&lt;/em&gt; 30.05.2006
&lt;em&gt;Nicholas &lt;/em&gt;&lt;strong&gt;Carr&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;: &lt;a href=&quot;http://www.roughtype.com/archives/2005/10/the_amorality_o.php&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;em&gt;The      amorality of Web 2.0&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;. 03.10.2005&lt;/em&gt;
Larry &lt;strong&gt;Sanger&lt;/strong&gt;:      &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/multimedia/699305.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wikipedia-Mitbegründer      Larry Sanger über seinen Abgang beim Online-Lexikon, den Konsens der      Massen und sein neues Projekt&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt; &lt;em&gt;Sonntagszeitung&lt;/em&gt;.      17.12.2006
Bernd Graff: &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/772/65707/print.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;em&gt;Krise      der Wikipedia. Unleserlicher Mist.&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;SZ &lt;/em&gt;07.12.2005</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier sind die Quellen. Schetsche ist sehr, sehr vorsichtig, in dem, was er sagt. Aber es gibt kaum Anlaß zu vermuten, dass die Hörer es nicht begriffen haben. Scott kann nicht mißverstanden werden, wie üblich beschreiben Amerikaner einfach und verständlich. Wer sich als Erwachsener Mann noch nicht von einem Schulbub bei Wikipedia hat zerlegen und auslachen lassen (siehe auch Larry Sanger Text), der kann sich ja mit Empathier bei Scott hineinfühlen. Ansonsten ist noch der Text von Lir empfehlenswert (er nennt es Cabal, ich nenne es Sekte, und bin damit nicht der erste, der den &#8220;Laden&#8221; so bezeichnet). </p>
<p><strong>Audio</strong></p>
<p>Michael <strong>Schetsche</strong>:      Interview in <em>Deutschlandradio</em>, 24.01.2007 14:12<em><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/01/24/dkultur_200701241412.mp3" rel="nofollow">      (mp3, 2 MB)</a></em><br />
Jason <strong>Scott</strong>: <em>The      Great Failure of Wikipedia</em>. 08.04.2006. <em>Audio: </em><em><a href="http://www.archive.org/download/20060408-jscott-wikipedia/20060408-jscott-wikipedia_64kb.mp3" rel="nofollow">64Kbps      MP3 (20,5 MB)</a></em><em>, Text: <a href="http://www.cow.net/transcript.txt" rel="nofollow">Transcript</a></em></p>
<p><strong><em><a href="http://www.cow.net/transcript.txt" rel="nofollow"></a></em>Texte</strong></p>
<p>Lir: <em><a href="http://www.kapitalism.net/thoughts/wikipedia.htm" rel="nofollow">A Criticism of the Wikipedia</a></em>. <em>Kapitalism.net</em><br />
Jaron <strong>Lanier</strong>: <a href="http://www.edge.org/documents/archive/edge183.html" rel="nofollow"><em>On Digital Maoism: The Hazards      of the New Online Collectivism.</em></a> <em>The Edge.</em> 30.05.2006<br />
<em>Nicholas </em><strong>Carr</strong><em>: <a href="http://www.roughtype.com/archives/2005/10/the_amorality_o.php" rel="nofollow"><em>The      amorality of Web 2.0</em></a>. 03.10.2005</em><br />
Larry <strong>Sanger</strong>:      <em><a href="http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/multimedia/699305.html" rel="nofollow">Wikipedia-Mitbegründer      Larry Sanger über seinen Abgang beim Online-Lexikon, den Konsens der      Massen und sein neues Projekt</a>.</em> <em>Sonntagszeitung</em>.      17.12.2006<br />
Bernd Graff: <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/772/65707/print.html" rel="nofollow"><em>Krise      der Wikipedia. Unleserlicher Mist.</em></a> <em>SZ </em>07.12.2005</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kai Bohrmann</title>
		<link>http://weblog.hist.net/archives/244/comment-page-1#comment-326</link>
		<dc:creator>Kai Bohrmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 17:49:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.histnet.ch/archives/244#comment-326</guid>
		<description>Nachtrag in Kürze: Jason Scott regt sich gar nicht mehr darüber auf, worüber sich andere aufregen, also die Diskrepanz zwischen Werbeaussagen und Realtität. Ihm geht es um etwas ganz anderes. Nämlich dass das Phänomen Wikipedia die erste Welle eines globalen Informations-Krieges ist.

Dass das (auch eine) Realität ist, wird niemandem entgangen sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag in Kürze: Jason Scott regt sich gar nicht mehr darüber auf, worüber sich andere aufregen, also die Diskrepanz zwischen Werbeaussagen und Realtität. Ihm geht es um etwas ganz anderes. Nämlich dass das Phänomen Wikipedia die erste Welle eines globalen Informations-Krieges ist.</p>
<p>Dass das (auch eine) Realität ist, wird niemandem entgangen sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

