Plagiatsdebatte
Stefan Weber, habilitierter Medienwissenschafter, Herausgeber eines sehr hilfreichen Readers und mehrfaches Plagiatsopfer, hat in einem kürzlich erschienenen Buch die leidige Plagiatsfrage aufgegriffen. Das Buch trägt den Titel «Das Google-Copy-Paste-Syndrom». Ein schöner und passender Titel. Ein schöner Zufall ist auch, dass die gleichen Elemente bereits im gleichen Kontext verwendet wurden: Unter dem Titel «copy/paste. Zur Kultur des Kopierens» fand 2004 an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel eine Lehrveranstaltung zum Thema Plagiate und Kopieren statt. Und zum Google-Syndrom erschien wenig später ein Aufsatz mit dem Titel «Google-Syndrom. Phantasmagorie des historischen Allwissens im World Wide Web». Wir freuen uns natürlich über diesen lustigen Zufall und werden das anregende Buch in Kürze ausführlicher hier vorstellen.









31. Dezember 2006
[...] Das Erscheinen eines Buches mit dem Titel “Das Google-Copy-Paste-Syndrom” und ein Artikel in der c’t 1/07 (S. 78) haben in zwei Blogs, welche ich gelegentlich lese (histnet und beatblog), eine Plagiatsdebatte ausgelöst. [...]
31. Dezember 2006
Mein Kommentar zur Debatte:
http://www.mnn.ch/blog/?p=10
6. Januar 2007
[...] Vor einigen Tagen habe ich hier geschrieben, ich werde Stefan Webers Buch über Plagiate und das «Das Google-Copy-Paste-Syndrom» noch vorstellen. Das dünne Buch war schnell gelesen, der schale Eindruck, den es indes hinterlassen hat, wirkte noch recht lange nach. [...]