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HOK Reden: Über die Zeit III (Unterbrechungen)

Dank Beats Blog bin ich auf den Artikel von Jürgen von Rutenberg in der Zeit gestossen, der auf das Phänomen hinweist, dass wir von SMS, E-mail und Anrufen ständig unterbrochen werden – und einige von uns mittlerweile sogar schon süchtig nach den Unterbrechungen sind. Das ist dann der Fluch der Unterbrechung – kein Wunder, hat man keine Zeit…
Und wenn Rutenberg zum Schluss kommt:

Zerstreute Leute hat es schon immer gegeben, aber noch nie betrieben so starke Mächte die Erziehung der Menschheit zum Kurzdenken. Das zersplitterte Bewusstsein der Unterbrochenen ist inzwischen die herrschende Geisteshaltung unserer Zivilisation

– dann frage ich mich schon, ob es da nicht Zusammenhänge mit dem Copy/Paste-Syndrom gibt.

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2 Kommentare auf “HOK Reden: Über die Zeit III (Unterbrechungen)”

  1. Plagiate und Urheberrecht - einmal von der anderen Seite meint:

    […] Ich finde ja die alte Methode die beste: Der Student, die Studentin gibt die ausgedruckte Version seiner Arbeit ab, der Dozent, die Dozentin liest sie durch und schreibt handschriftlich seine/ihre Anmerkungen dazu. Dafür müssten man aber auch Zeit haben, oder sie sich nehmen. […]

  2. Blog//Stress//Schluss? meint:

    […] Eigentlich wollte ich ja ins Bett. Da surfte ich noch ein wenig durch meine Bloglines. Entdeckte einen Eintrag in Mandy Schiefners edu-blog zum Weblog-Stress, der auf einen Artikel in der Zeit verwies, den ich hier unter dem Stichwort Zeit auch schon zitiert habe (Titel: Fluch der Unterbrechung. In meinem Fall: Unterbrechung, schlafen zu gehen). … auch aus Stefan Webers Publikation Google/Copy/Paste-Syndrom zitiert (die wirklich zu denken gibt – bei uns hat das Peter Haber übernommen…) und sich anregen dazu anregen liess, zum Problem der Infomanie ein Blogeintrag zu schreiben. […]

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