Heute morgen erschien in der besten aller Basler Zeitungen ein Bericht von Christian Mensch über die aktuelle Debatte rund um die geplante Konvergenz von Radio und Fernsehen bei der öffentlich-rechtlichen SRG. Konvergenz? Konvergenz ist heute ein Schlüsselwort in der Medienpolitik und meint die Zusammenführung von Radio, Fernsehen und Onlinemedien unter einem gemeinsamen (digitalen) Dach.
Ein neues Weblog ist in der deutschen Geschichtsblogosphäre aufgetaucht: der “Zeittaucher” von Christian Jung. Zeittaucher ist ein aktives Weblog eines fleissigen Schreibers: Seit seinem Start Dezember 2009 hat Jung in seinem Weblog vermutlich mehr Einträge gepostet als die deutsche Geschichtsblogosphäre zusammen. Dabei pflegt er einen erfrischend journalistische Themenwahl und einen kolumnistischen Stil. » weiter…
Ich wollte schon immer herausfinden, wie sich das anfühlt, im Fernsehen zu erscheinen, sozusagen meine eigenen 15 Minutes of Fame zu bekommen. » weiter…
Nicht nur Docupedia-Zeitgeschichte, auch die über 90′000 Einträge aus der Allgemeinen Deutschen Biographie und der Neuen Deutschen Biographie sind seit heute über die neu gestaltete WebsiteDeutsche-Biographie.de online zugänglich, nachdem Teile daraus bereits im letzten Jahr im Rahmen des Kooperationsprojektes Biographie-Portal.eu aufgerufen werden konnten. Mehr über die Projekte kann in einem Artikel von Hans Günter Hockerts und einem Beitrag von Bernhard Ebneth und Stefan Jordan in Erfahrung gebracht werden.
One of the ways that digital technology is supposed to change the practice of history is through the collecting and preserving of historical content online. To be sure, millions upon millions of historical texts, images, and digitally reproduced artifacts have already been made available (and presumably preserved) on websites around the world.
But what about the collecting of historical content through open interface archives–archives that invite the public to deposit materials in their collections, either historical artifacts that individuals own and are willing to share, or “history as it happens?” The open nature of the collecting process–one where anyone can deposit virtually anything into the archive–raises many questions for historians and archivists about the nature of archives themselves. But these sorts of projects can also raise difficult questions for the creators and managers of the projects. In a recent essay, my colleague Sheila Brennan and I try to make sense of at least a few of the lessons we learned in our work on one such project. » weiter…
Kollega Graf von Archivalia hat sich verdankenswerterweise der Aufgabe angenommen, zu überprüfen, welche der in der Rubrik “Geschichtsblog des Monats” aufgeführten Weblogs im Jahr 2010 bislang ein Lebenszeichen von sich gegeben haben. Sein Fazit: Von 36 sind 25 noch pudelmunter. Einige der elf leblosen Blogs waren als befristete Semester- oder Tagungsblogs angelegt – hier wird die geneigte Leserschaft mit uns einig gehen, dass dies noch nicht als Zeichen eines nachlassenden Blog-Enthusiasmus zu deuten sei.
Bei der Gelegenheit sei noch vermerkt, dass sich an den Geschichtstagen der Gedanke regte, die Vertreterinnen und Vertreter der Geschichtsblogosphäre einmal an einem realen Ort zum Gedankenaustausch zu versammeln. Mehr zu dieser Idee folgt hier bei gegebener Zeit.
Die Grenze bei Basel. Nass. Unfreundlich. Nebulös. Interpretationsoffen.
Die 2. Schweizer Geschichtstage sind mittlerweile ihrerseits Geschichte, in der Internet-Zeitrechnung (die auch für historisch orientierte Blogs gilt, selbst wenn sie von Schweizern – manchmal auch von Schweizerinnen- geschrieben werden) sogar Prähistorie: nach «gefühlter» Zeit liegen die 2. sogar schon weiter zurück, als es bis zu den 3. dauert (diese werden, ein kleiner Informationshappen zwischendurch, anno 2013 in Freiburg im Üechtland, also im schweizerischen Freiburg, durchgeführt).
Dieses einleitende Gemurmel versucht zu verschleiern, dass die Männer von hist.net alt geworden sind (wie Kollega Haber – wie immer – bereits treffend bemerkt hat). Das Privileg, als einzige oder zumindest erste Teilnehmer – eben ganz «digitale historians» – von solchen Anlässen zu berichten (wie weiland in Schleswig), mussten wir mittlerweile preisgeben. Die Konkurrenz schläft nicht: Die Laptop-Dichte hat an den Geschichtstagen erheblich zugenommen, und auch wenn nicht alle den mittlerweile standardmässig vorhandenen PWLAN-Zugang fürs Bloggen nutzten, so sind wir doch in der Berichterstattung über die Geschichtstage regelrecht abgehängt worden. » weiter…
Wir sind zwar beide vor Ort, aber das Live-Bloggen scheint an Attraktivität verloren zu haben. Liegt es daran, dass das Programm so dicht ist? Oder dass wir als Einhemische hier so viele Kollegen treffen und lieber im Café statt vor dem Bildschirm sitzen?
Es wird so sein. Aber wir werden eine Nachlese machen und auf die Highlights des wunderbar organisierten Anlasses eingehen.
Immer am Jahresende werden von den amerikanischen Kollegen des Gruppenblogs History News Network die Cliopatra Awards für die besten (englischsprachigen) Geschichtsblogs vergeben – eine (wie in entsprechenden Einträgen der letzten Jahren nachvollziehbar) ideale Vorlage für unsere Rubrik “Geschichtsblog des Monats”. Dieses Mal ging die Auszeichnung für das beste individuelle Geschichtsblog an “Georgian London” von Lucy Inglis. » weiter…